01.04.2020 - 16:30 Uhr
AmbergOberpfalz

Jordanschützen in Gedanken beim runden Geburtstag

Ein Nachwuchsschütze kommt bei seiner ersten deutschen Meisterschaft auf Anhieb auf Platz sechs. Zudem ist bei den Jordanschützen finanziell alles im Lot.

Die für ihre langjährige Treue zum Schützenverein ausgezeichneten Mitglieder der SG Amberg 1890 (vorne von links) Cornelia Seel, Herlinde Stauber, Gabi Wennecke und Claudia Ott sowie (hinten von links) Erster Schützenmeister Norbert Schmidt, Gerd Wennecke, Harry Paulus und Zweiter Schützenmeisterin Evelyn Pittroff.
von Autor IONProfil

Die Schützengesellschaft Amberg 1890 wird heuer 130 Jahre alt. Bei der Hauptversammlung - die noch vor Beginn der Corona-Ausgangsbeschränkungen stattfand - ging Schützenmeister Norbert Schmidt auf den runden Geburtstag ein und blickte auf das abgelaufene Vereinsjahr zurück. „Wenn wir als Schützenverein überleben wollen, müssen wir alles tun und unsere Mitgliederwerbung intensivieren und auf eine breitere Basis stellen“, sagte Schmidt. Er erwähnte die Teilnahme von Meison Chuan an der deutschen Meisterschaft in München, wo er am Luftgewehr mit 403,5 Ringen Sechster wurde. Das sei auch ein Verdienst von Leopold Sassin und Otto Held, die für die Jugendabteilung verantwortlich sind.

In seinem Rückblick sagte der Vereinschef auch, dass die Zimmerstutzenkönigskette restauriert wurde. Die Kosten dafür übernahm Helmut Amberger. Anschließend ließ Sportleiter Thomas Singer das abgelaufene Jahr Revue passieren. Besonders hob er unter anderem den 2,2-Teiler auf Glück von Thomas Hirsch und die 98 Ringe auf Meister von Meison Chuan beim Königsschießen hervor. Bei der Gaumeisterschaft waren zehn Schützen des Vereins am Start, darunter fünf Jugendliche. Gesonderte Berichte gab es auch von Jugendleiter Leopold Sassin und Damenleiterin Margot Bohl. Schatzmeister Rudolf Pittroff sprach von stabilen Finanzen.

Gleichzeitig galt es, bei dem Treffen die vakante Position des stellvertretenden Kassenrevisors neu zu besetzen. Diese Aufgabe übernimmt nun Cornelia Seel. Und noch eine Entscheidung gab es. Um die bevorstehenden Aufgaben wie die Umrüstung auf elektronische Schießstände zu meistern, stimmten die Mitglieder einer Beitragserhöhung zu. Danach ging es um den runden Geburtstag. Vor 130 Jahren, am 2. März 1890, gründeten 14 Mitglieder die Schützengesellschaft. Erster Schützenmeister war Ernst Gebhard. Ab 13. April wurde unter Beteiligung der Mitglieder auf dem Gelände der Jordan-Brauerei eine Schießhalle errichtet. Am 18. Mai stand der erste Wettkampf auf dem Programm. Deswegen soll, soweit es die aktuelle Krise zulässt, die neue Anlage auch im Mai fertig sein.

Bei dem Treffen ehrte Schützenmeister Norbert Schmidt zudem treue und verdiente Vereinsmitglieder. Für 40 Jahre im Verein und im Oberpfälzer Schützenbund wurde Harry Paulus mit einem Abzeichen und einer Verdiensturkunde ausgezeichnet. Seit 25 Jahren sind Herlinde Stauber, Gabi Wennecke, Gerd Wennecke, Cornelia Seel und Claudia Ott dabei.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.