16.10.2020 - 16:21 Uhr
AmbergOberpfalz

Jugend von heute macht die Politik von morgen

Die Grundpfeiler für eine erfolgreiche kommunale Jugendpolitik im Landkreis Amberg-Sulzbach sind in Hirschau gesetzt worden.

Weichenstellung mit Abstand. Das Josefshaus in Hirschau war von Bürgermeistern und Jugendbeauftragten der Landkreisgemeinden gut besucht.
von Christine HolledererProfil

In der Auftaktveranstaltung für Bürgermeister und Jugendbeauftragte in Hirschau wurden diese in ihre Aufgaben eingeführt und mit Arbeitsmaterialen ausgestattet, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt. „Kommunale Jugendpolitik ist definitiv Zukunftspolitik“, unterstrich der stellvertretende Landrat Stefan Braun zur Begrüßung; Referent Winfried Pletzer ergänzte: „Es ist kein Klohäusl-Thema. Erfolgreiche Jugendpolitik ist ein wichtiger Standortfaktor für alle Gemeinden.“

Die Kommunale Jugendarbeit Amberg-Sulzbach hatte zu der Einführungsveranstaltung in Hirschau eingeladen, an der Vertreter von nahezu allen Gemeinden teilnahmen. Insgesamt gibt es mit der neuen Legislaturperiode 48 Absprechpartner im Landkreis, die als Schnittstelle zwischen den politischen Gremien und den Anliegen junger Menschen fungieren. Die Jugendbeauftragten sind in der Regel aus der Mitte des Stadt- und Gemeinderats bestellt und leisten durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. „Dort, wo sie lebenswerte, kinder-, jugend- und familienfreundliche Umgebungen schaffen und junge Menschen sich wohl fühlen, wird Gemeinwohl gelebt und das Heimatgefühl gestärkt“, erklärte die kommunale Jugendpflegerin des Landkreises, Claudia Mai.

„Ich komme selbst aus der Jugendarbeit und wir müssen an den Interessen junger Menschen anknüpfen“, verdeutlichte der stellvertretende Landrat Stefan Braun die Bedeutung von Beteiligung. Die Sichtweisen und Anliegen von Jugend wirkungsvoll mit den Anliegen der Gesellschaft an Jugendliche in Balance zu bringen und damit faire und gerechte Beteiligungs- und Teilhabechancen aller jungen Menschen zu sichern wird damit zum Schwerpunkt der Arbeit der Jugendbeauftragten und Bürgermeister.

Die kommunale Jugendarbeit beginnt nun mit ihrer Unterstützungsfunktion und hat mit dieser ersten Veranstaltung die Basisorientierung gebildet. Jeder Ansprechpartner in der Gemeinde wird in gemeinsamen Vor-Ort-Gesprächen geschult. Es werden Situationen analysiert und Bedarfe herausgestellt. „Nicht voller Aktionismus, sondern strategisch arbeiten“, so der Rat von Referent Winfried Pletzer, der als Referatsleiter beim Bayrischen Jugendring Jugendpolitik bis zu seinem Ruhestand engagiert vorangetrieben hat.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.