Den Anfang machte der Listenkandidat für den Bezirkstag, Michael Birner. Der frühere Leiter des beruflichen Schulzentrums in Amberg sprach sich laut einer Pressemitteilung unter dem Motto "Wirtschaft für alle statt alles für die Wirtschaft" für eine Gemeinwohlökonomie statt Maximierung des Profits als oberste Leitlinie der Wirtschaft aus. Ebenso forderte er ein faires Steuersystem und eine Finanztransaktionssteuer. "Es ist nicht einzusehen, dass auf Babywindeln Steuern bezahlt werden müssen, Finanzgeschäfte in Milliardenhöhe aber steuerbefreit über die Bühne gehen können. Christian Schmid, Zahnarzt aus Edelsfeld und Kreisrat, ist Direktkandidat für den Bezirkstag. Er forderte, dass der Bezirkstagspräsident direkt vom Volk gewählt wird. Außerdem plädierte er für das Verbot der Bestechung von Abgeordneten: "Geldgeschenke von Konzernen und Lobbyisten an Parteien und Politiker müssen endlich gesetzlich verboten werden", so Schmid. Der Direktkandidat für den Landtag, Klaus Mrasek, ging auf die Familienpolitik ein. In den Familien werde wertvolle "Sorgearbeit" für Erziehung und Pflege geleistet. Menschen, die Kinder oder pflegebedürftige Angehörige zu Hause betreuen, seien der Kitt der Gesellschaft. Anstatt diese Leistungen fair und sozialversicherungspflichtig - und damit rentenwirksam - zu honorieren, biete die Regierung Söder pflegenden Angehörigen nur Almosen. Die ÖDP verlangt laut Mrasek, das bayerische Betreuungsgeld zu einem echten Familiengehalt auszubauen.
Der Listenkandidat für den Landtag, Franz Badura, stellte fest, das aktuelle Volksbegehren "Rettet die Bienen" habe offensichtlich den Nerv der Menschen getroffen.













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