25.06.2019 - 20:15 Uhr
AmbergOberpfalz

Klinikum St. Marien erhält neue und größere OP-Säle

Neue OP-Säle, das ist der nächste Schritt bei den Baumaßnahmen am Klinikum. Vorstand Manfred Wendl stellt der CSU-Stadtratsfraktion die Planungen für das 44-Millionen-Euro-Projekt vor.

Manfred Wendl (Mitte), der Vorstand des Klinikums St. Marien, zeigt der CSU-Fraktion, wie die Baumaßnahmen vonstatten gehen sollen.
von Markus Müller Kontakt Profil

Der Zentral-OP sei 1994 in Betrieb gegangen. Die OP-Lüftung habe 24 ihrer erwarteten 25 Betriebsjahre hinter sich. "Daher ist der Austausch dringend erforderlich", so Wendl. Für die gestiegenen Anforderungen reichten weder die Gesamtkapazität der OP-Säle noch die Größen - nur einer hat mehr als 40 Quadratmeter. Das bayerische Gesundheitsministerium hat für die Erweiterung acht OP-Säle für den stationären Betrieb als förderfähig anerkannt. Alle werden mindestens 42 Quadratmeter haben, drei für minimalinvasive Eingriffe sogar 46. Da die Erweiterung im 2. Stock nur in Richtung Wiltmaisterstraße möglich ist, wird sie zum Teil auf Stützen gestellt. Geplant sind vier Bauabschnitte in fünf Jahren. Sechs Monate lang steht ein OP-Saal weniger zur Verfügung. Die förderfähigen Kosten belaufen sich auf 33,3 Millionen Euro, so dass ein Eigenanteil von 10,7 Millionen verbleibt.

Nach dieser Maßnahme soll die Erweiterung des Entbindungsbereichs in Angriff genommen werden. Die aktuell drei Kreißsäle gingen 1994 in Betrieb und sind für 1000 Geburten im Jahr ausgelegt. Heute sieht das Standardbauprogramm zwei Kreißsäle für 700 Geburten vor, weshalb der Bedarf für vier Säle gegeben ist.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.