06.11.2019 - 15:17 Uhr
AmbergOberpfalz

Kolping auch heute noch Vorbild

"Der erste Schritt ist oft der schwerste" - diesen Spruch hat jeder schon einmal gehört. Ursprünglich stammt er von Adolph Kolping. Weltweit wird noch heute regelmäßig dem 1865 verstorbenen ehemaligen Priester gedacht. Auch in Amberg.

Die Bannerabordnungen stellten sich am Kolping-Gebetstag vor dem Hochalter der Basilika St. Martin auf. Die Messe zelebrierte Präses Stadtpfarrer Thomas Helm (Mitte) im Beisein der Bezirksvorsitzenden Ursula Christau (links daneben) und der Vorstandsmitglieder des Amberger Kolping-Bezirks.
von Externer BeitragProfil

Die Kolpingsfamilien des Bezirks Amberg trafen sich zum Weltgebetstag des internationalen Kolpingwerkes im Stadtgebiet. Die Organisation lag in Händen der Vorsitzenden Herbert Eckl und Michael Koller. Der Weltgebetstag erinnert jedes Jahr an den Tag der Seligsprechung des Verbandsgründers und Priesters Adolph Kolping am 27. Oktober 1991 in Rom. Damit verbunden ist laut Michael Koller auch das Bemühen um eine baldige Heiligsprechung des Gesellenvaters.

In der Basilika St. Martin zelebrierte Kolping-Präses Thomas Helm den Gottesdienst. Doch zuvor zogen die Bannerabordnungen der Kolpingsfamilien aus Amberg, Hirschau, Schnaittenbach, Sulzbach- Rosenberg, Kümmersbruck, Vilseck und des Bezirks in das Gotteshaus.

Die Predigt stellte Präses Helm unter den Leitgedanken "Du, folge mir nach", was 1845 zugleich auch der Primizspruch von Adolph Kolping war. Dabei handelt es sich um den Ruf des Herrn an die Jünger, ihr Leben zu verändern. "Der erste Schritt ist oft der Schwerste", auch das ist ein Zitat von Kolping, wenn es darum geht, den Ruf zu hören und auch zu beherzigen.

Kolping habe diesen Ruf gehört und seine eigenen Pläne, akademischer Lehrer zu werden, beiseite gelegt und seine wirkliche Berufung angenommen. Er widmete sich den sozialen Problemen seiner Zeit, kümmerte sich um die Handwerkergesellen und trug so einst zu Lösungen der sozialen Frage bei. Kolping habe erkannt, dass Strukturen verändert werden müssen, wenn langfristig etwas erreicht werden soll. Helm betonte auch, dass Adolph Kolping in der Mitte des 19. Jahrhunderts dazu beigetragen habe, dass sich junge Menschen aus befreien konnten, um von ihrer Hände Arbeit zu leben und dann Verantwortung zu übernehmen.

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