(tk) In einer Pressemitteilung wird Mußemann so zitiert: "Der Einsatz unseres Landtagsabgeordneten Harald Schwartz für Amberg und seine außerordentlich gute Zusammenarbeit mit OB Michael Cerny zahlen sich langfristig aus und sind ein echter Gewinn."
Laut Bürgermeister Martin Preuß hat Schwartz Recht, wenn er Amberg als Zukunfts-Hauptstadt Bayerns bezeichnet. Zusammen mit dem Breitbandzentrum und nach der Verlagerung des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) sowie des IT-Servicezentrums der Bayerischen Justiz (Jus-IT) von München nach Amberg, sei ein weiteres Leuchtturmprojekt nach Amberg gekommen.
Kreisvorsitzender Stefan Ott wird ebenfalls erwähnt: "Die Staatsregierung hält Wort. So sieht echte Regionalförderung, Dezentralisierung und Heimatstrategie aus." Für Martin Preuß ist es damit aber noch nicht getan: "Der Ball liegt jetzt wieder bei uns. Wir werden den Leiter des Aufbaustabes des Landesamtes dabei unterstützen, einen geeigneten Standort zu finden."
Laut CSU-Angaben haben bereits erste Gespräche stattgefunden. Alle Beteiligten seien zuversichtlich, noch in den nächsten Wochen eine provisorische Lösung zu finden, wo das Landesamt untergebracht werden kann. Dieter Mußemann dazu: "Damit haben wir dann genug Zeit, eine geeignete Immobilie oder ein Grundstück zu finden, wo die geplanten 350 Mitarbeiter unterkommen, die ja auch erst einmal eingestellt werden müssen." Auch die Planungen für neue Baugebiete liefen bereits auf Hochtouren. Harald Schwartz: "Denn viele der neuen Mitarbeiter werden auch in und um Amberg wohnen wollen."
Die CSU hat bei ihrem Treffen auch Anträge formuliert, die sie an den am Samstag, 14. Juli, im ACC stattfindenden Bezirksparteitag stellen wird. Demnach wünscht sie sich eine Bayern-Cloud, die den Schulen im Freistaat die Verwaltung unzähliger Daten von Schülern erleichtern soll. Außerdem soll nach dem Willen der Amberger Christsozialen eine bayernweite Schul-App entwickelt werden, mit deren Hilfe Schüler, Eltern, Lehrer und schulische Verwaltungsmitarbeiter wichtige Informationen teilen können. "Wir wollen, dass der Freistaat, natürlich immer in Abstimmung mit dem Datenschutz, auch hier Vorreiter bleibt", wird Kreisvorsitzender Stefan Ott zitiert.
Antrag des CSU-Kreisverbandes Amberg-Stadt "Bayern-Cloud für Schulen"
Die CSU Amberg beantragt: Für den Freistaat Bayern soll eine "Bayern-Cloud" für Schulen entwickelt werden. Begründung: Bayerische Schulen soll die Verwaltung so einfach wie möglich gemacht werden. Die Herausforderungen für Schulen nehmen mehr und mehr zu - so müssen immer neue Themenbereiche innerhalb der Schule abgedeckt werden, unter anderem Inklusion, Lerndifferenzierung, Lernentwicklungsgespräche, die nach und nach Zeugnisse ersetzen sowie eine Kompetenzorientierung, die nach und nach die Benotung ersetzt. Weiter gilt es, modulare Zusatzangebote zu verwalten, beispielsweise Ganztagsangebote. Rektorate und Sekretariate stehen vor immensen Verwaltungsherausforderungen. Verwaltungsakte würden für Schulen grundsätzlich vereinfacht werden, so könnte z.B. bei einem Schulwechsel die Schülerakte digital an die neue Schule übermittelt werden. Bestehende Cloud-Lösungen erfüllen die datenschutzrechtlichen Erfordernisse an Schulen nicht, deshalb spricht sich der CSU-Kreisverband Amberg Stadt für eine Neuentwicklung aus, von der langfristig der gesamte Verwaltungsapparat profitieren kann.













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