Ein 46-jähriger Autofahrer aus Mittelfranken geriet wegen des starken Regens und Aquaplanung gegen 4.20 Uhr auf der A6 etwa 500 Meter nach der Rastanlage Oberpfälzer Alb in Fahrtrichtung Osten ins Schleudern. Nach ersten Informationen der Polizei touchierte er die rechte Leitplanke. Dann wurde er wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam in der Mitte der beiden Fahrspuren zum Stehen.
Ein 55-jähriger Lastwagenfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den stehenden Wagen auf, teilt die Polizei mit. Dann durchbrach der Laster die Mittelschutzleitplanke, stürzte um und fiel auf die beiden linken Fahrspuren der beiden Fahrtrichtungen. Die beiden Männer kamen mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser.
Der Verkehr wurde in beide Fahrtrichtungen am Standstreifen vorbeigeleitet. In Fahrtrichtung Osten gab es wegen der Bergungsarbeiten immer wieder kurzfristige Vollsperrungen. Die Feuerwehr leitete die Fahrzeuge hierzu über die Anschlussstelle Sulzbach-Rosenberg aus.
Die Staus waren über 20 Kilometer lang: In Fahrtrichtung Nürnberg kam es zwischenzeitlich zu einem Rückstau bis zur Anschlussstelle Amberg-Ost. In Fahrtrichtung Osten staute sich der Verkehr bis zur Anschlussstelle Sulzbach-Rosenberg. Neben der Polizei waren auch Kräfte der Feuerwehren Ursensollen, Illschwang, Schwendt, Sulzbach-Rosenberg und Hohenkemnath, das Technische Hilfswerk sowie die Beschäftigten der Straßenmeisterei im Einsatz.
Gegen 11.30 Uhr hob die Polizei die Sperrung der Autobahn auf, der Verkehr konnte wieder frei fließen. Die Leitplanke soll am Donnerstag repariert werden, erklärte der Polizeisprecher. Er siedelte den Schaden im "mittleren sechsstelligen Bereich" an.














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