03.12.2019 - 16:37 Uhr
AmbergOberpfalz

Luftmuseum Amberg in Netzwerk vertreten

Für Museen sind Touristen eine interessante Zielgruppe. Da nicht alle von steigenden Besucherzahlen in Bayern profitieren, gründete sich ein Kooperationsprojekt. Daran beteiligt sich auch das Luftmuseum Amberg.

Staatsminister Hubert Aiwanger mit Vertretern der Pilot-Museumsnetzwerke beim bayerischen Tourismustag.
von Externer BeitragProfil

Das Kooperationsprojekt "Museum & Tourismus" wurde laut einer Pressemitteilung von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern mit der Bayern Tourismus Marketing GmbH ins Leben gerufen. Mit vier anderen Häusern im Regierungsbezirk Oberpfalz steht das Luftmuseum nun als Pilotnetzwerk stellvertretend im Verbund Zeitgenössische Kunst in der Oberpfalz. So können die Museen die kulturellen Perlen der Region der Öffentlichkeit noch besser näherbringen, heißt es in der Presseinformation.

Das Luftmuseum und die weiteren beteiligten Oberpfälzer Kunsthäuser greifen sich in puncto digitale Sichtbarkeit, Öffentlichkeitsarbeit, Ausstellungsplanung sowie bei gemeinsamen Projekten unter die Arme. Beim bayerischen Tourismustag in München präsentierte Staatsminister Hubert Aiwanger die zehn ausgewählten Museums-Netzwerke, die sich im Projekt "Museum & Tourismus" auf den Weg machen, noch mehr Touristen für die Museumsangebote zu begeistern.

Für diese zehn Pilotplätze, die mit Marketing-Mitteln aus dem Wirtschaftsministerium unterstützt werden, hatten sich 22 verschiedene Netzwerke mit insgesamt 181 Museen aus dem gesamten Freistaat beworben. Das Netzwerk "Zeitgenössische Kunst in der Oberpfalz" mit dem Luftmuseum war mit seiner Bewerbung erfolgreich. Mit den Netzwerkpartnern Museum SPUR, Cordonhaus (beide Cham), Oberpfälzer Künstlerhaus (Schwandorf) und Museum Ludwig Gebhard (Tiefenbach) ist bereits eine erste Homestory zum Pilotnetzwerk entstanden.

Zwischenzeitlich haben sich Vertreter der beteiligten Einrichtungen im Luftmuseum in Amberg getroffen. Mit Unterstützung von Projektleiter Martin Spantig von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern erarbeiteten sie gemeinsame Ziele und Etappen, um künftig auch anderen Museen im Netzwerk von einer Präsenz in Suchmaschinen, Online-Buchungsportalen sowie Social Media profitieren zu lassen.

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