Vier Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 waren es, die am 25. Juni in der Bahnhofsunterführung die Wand besprühten. Darunter ein junges Paar, das seine Initialen sowie das Datum des Jahrestags als Motiv gewählt hatte. Bei so viel Romantik blieb wohl kein Blick mehr für den gleichaltrigen Zeugen, der aus einiger Entfernung das Treiben wahrnahm und die Polizei rief. Als das Quartett das mitbekam, floh es, noch bevor die Streife eintraf. Allerdings kannte der Zeuge die Namen der vier. Die Polizei nahm also eine Vergleichslackprobe und fuhr sogleich zur Wohnung des einzigen Mädchens aus der Gruppe. Im Beisein der Mutter konfrontierten die Beamten die 16-jährige Ambergerin mit der Tat und ihren Folgen - ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung gegen alle vier Sprayer. Die Eltern bekommen demnächst Post von der Stadt Amberg. Deren Schadensersatzansprüche schätzt die Polizei auf mindestens 500 Euro.
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