14.02.2020 - 16:26 Uhr
AmbergOberpfalz

Wieder mehr als 2000 Arbeitsplätze auf ehemaligen Baumann-Gelände

Im Dezember sind die letzten Mieter im neuen Gebäudekomplex an der Emailfabrikstraße 13 und 15 eingezogen. Jetzt gab es ein Kennenlernfest bei der Gewerbebau. Damit hat eine 25 Jahre dauernde Baugeschichte auf diesem Areal ein Ende.

Die Gewerbebau hat die Mieter des Gebäudekomplexes Emailfabrikstraße 13 und 15 am Freitag zum Kennenlerntreffen eingeladen. Links: Karlheinz Brandelik, rechts: OB Michael Cerny.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Im Dezember sind die letzten Mieter im neuen Gebäudekomplex an der Emailfabrikstraße 13 und 15 eingezogen. Jetzt gab es ein Kennenlernfest in den Räumen der Gewerbebau. Damit hat eine 25 Jahre dauernde Baugeschichte auf dem Areal ein Ende. Im Sommer soll noch einmal groß gefeiert werden. Schon jetzt war es Karlheinz Brandelik, dem Geschäftsführer der Gewerbebau, wichtig, Begegnungen er ermöglichen. Denn so werde man sich künftig partnerschaftlich und mit Respekt begegnen.

"Mit dem Gebäude an der Emailfabrikstraße 13 haben wir den Schlussstein gesetzt", verkündete Brandelik. Auf dem ehemaligen Baumann-Areal sei mittlerweile wieder die Zahl von 2000 Beschäftigten erreicht - ohne Klinikum. Er präsentierte weitere eindrucksvolle Zahlen für das pulsierende Viertel.

Auf 35000 Quadratmetern Büro- und Dienstleistungsflächen sind fast 100 Unternehmen einquartiert. Sie kommen vorwiegend aus dem Dienstleistungssektor, mehr als die Hälfte hat einen medizinischen Hintergrund. In dem Komplex Emailfabrikstraße 13 und 15, der zuletzt auf dem Gelände entstand, sind insgesamt 14 Firmen eingezogen. Darunter Arztpraxen, Apotheke, Makler, ein Kosmetikstudio, die katholische Jugendfürsorge, die Verkehrsüberwachung und die Gewerbebau selbst. Oberbürgermeister Michael Cerny bezeichnete die Entscheidung des Stadtrates von 1990, eine Brache zu reaktivieren, als "wahnsinnig modern und richtungsweisend". Wahrscheinlich habe er nicht gewusst, welchen Aufwand das bedeutet, vermutete Cerny, "weil sonst hätte er sich das vielleicht überlegt". Allein die Altlastensanierung des oberen Teils verschlang acht Millionen Euro. "Insgesamt arbeiten hier fast 4000 Leute", bezog Cerny das Klinikum in seiner Gesamtschau auf diesem Teil Amberg mit ein. Damit sei an dieser Stelle ein oberpfalzweit einmaliges Dienstleistungs- und Gesundheitszentrum entstanden.

Rückschau auf 2018: Gewerbebau weiht neue Räume ein

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