Amberg
23.09.2020 - 14:49 Uhr

Mehr Fahrradunfälle in Amberg und Amberg-Sulzbach: Polizei klärt auf

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Amberg gibt es immer mehr Fahrradunfälle. Darum, und wegen der bayernweiten Kampagne "Bayern mobil - sicher ans Ziel" hat die PI Amberg eine Verkehrssicherheitsaktion abgehalten.

OB Michael Cerny (links) kam zufällig vorbei, als die Polizei bei einer Verkehrssicherheitsaktion Fahrradfahrer und Nutzer von Pedelecs über Sicherheit im Straßenverkehr aufklärten. Bild: exb
OB Michael Cerny (links) kam zufällig vorbei, als die Polizei bei einer Verkehrssicherheitsaktion Fahrradfahrer und Nutzer von Pedelecs über Sicherheit im Straßenverkehr aufklärten.

Für Fahrradunfälle gibt es in Amberg einige Gefahrenstellen. Bei einer Aktion am Dienstagnachmittag wollte die Polizeiinspektion Amberg genau auf diese aufmerksam machen. Ein zentraler Punkt war dabei laut einer Pressemitteilung der Kreisverkehr am Nabburger Torplatz, insbesondere die Radwege und das Überqueren der "Zebrastreifen" mit dem Fahrrad nahmen die Beamten in den Fokus.

Die Fahrradfahrer nutzen den Zebrastreifen oft fahrend, obwohl sie an dieser Örtlichkeit absteigen müssten. Zu beanstandende Verkehrsteilnehmer wurden in einem persönlichen Gespräch und mit einem Flyer auf die verkehrsrechtliche Situation hingewiesen, wobei nur folgenlose, mündliche Verwarnungen ausgesprochen wurden. Zu ihrer eigenen Sicherheit müssen Fahrradfahrer Fußgängerüberwege gehend überqueren. Grundsätzlich sei immer äußerste Sorgfalt und Vorsicht beim fahrenden Überqueren von Straßen geboten, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Hahnbach20.09.2020

Unter den zahlreichen Fahrradfahrern, die über die aufgeklärt wurden, befand sich auch Oberbürgermeister Michael Cerny, der auf dem Weg zu einem Termin war und zufällig Teilnehmer dieser Präventionsaktion wurde. Er blieb vorbildlich ohne Beanstandung, hatte er doch schon in den Jahren zuvor solche Aktionen der Polizei immer gerne als aktiver Fahrradfahrer unterstützt.

Ein besonders wichtiger Aspekt der Beratung war das Thema Fahrradhelm. Wie jüngst berichtet, hatte ein Fahrradhelm einen Elfjährigen vor schweren Verletzungen bewahrt. Besonders angesichts der hohen Geschwindigkeiten der Pedelecs wollten die Beamten das Gefahrenbewusstsein schärfen. Abschließend informierten die Polizisten über die Beleuchtung und reflektierende Kleidung, die speziell im Herbst die Erkennbarkeit für den Autofahrer zu erhöhen helfen. Alle Punkte zusammen würden die Verkehrssicherheit für die Fahrrad- und Pedelec-Fahrer, insbesondere auch für die der Schulkinder auf ihrem täglichen Weg, steht in der Pressemitteilung. Weitere Infos unter www.sichermobil.bayern.de

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