12.12.2019 - 11:42 Uhr
AmbergOberpfalz

Miniatur-Stadt von Karl Sperber im Foyer von Baumann Automation

Der 79-jährige Künstler Karl Sperber wurde durch seine Leidenschaft bekannt, Fantasie-Städte aus Karton zu bauen. Nun zeigt der gebürtige Franke Teile seiner Werke in Amberg.

Bis zu drei Stunden am Tag verbringt der gebürtige Franke Karl Sperber damit, ein Haus herzustellen. Mehr als Lineal, Bleistift, Klebstoff und Pappe braucht er nicht dafür. Eine ganze Stadt zeigt er jetzt in Amberg.
von Externer BeitragProfil

Eine Miniatur-Stadt ist seit dieser Woche im Foyer der Firma Baumann Automation im Industriegebiet Nord zu sehen. Die detailreichen Miniatur-Metropolen erinnern an weltberühmte Großstädte wie New York oder Chicago. Im Maßstab 1:500 fertigt Sperber seine Städte seit fast 65 Jahren an. Bis zu drei Stunden pro Tag verbringt er damit, ein Haus herzustellen. Mittlerweile hat er mehr als 4000 Gebäude aus Pappe errichtet. Mit seiner Kunst ist er deutschlandweit bekannt geworden. Seine Ausstellung wurde am Montag eröffnet. Karl Sperber war dafür selbst nach Amberg gekommen und erläuterte seine Arbeit im Gespräch mit Firmen-Chef Georg Baumann. An den Freitagen 10., 17. und 24. Januar kann die Miniatur-Metropole jeweils von 14 bis 17 Uhr öffentlich und kostenlos begutachtet werden. Die Adresse: Baumann Automation, Oskar-von-Miller-Straße 7. Weitere Informationen erteilt das Unternehmen unter 09621/67 54-0.

In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ sagte Karl Sperber einmal: „Manche meiner Freunde sagen, ich bin verrückt.“ Doch beim aufwendigen Konstruieren und Bauen seiner kleinen Papphäuser habe er schon immer einfach abschalten können. Ob mit 14 oder 41 Jahren. „Es ist wie Angeln“, ergänzte der Franke, der früher beruflich in der Möbelbranche tätig war.

Georg Baumann (links) und Karl Sperber.
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