19.11.2019 - 11:17 Uhr
AmbergOberpfalz

Neu in Amberg: Philosophieren und davon profitieren

Wenn Menschen aus verschiedenen Berufen zusammenkommen, birgt das Chancen. Philosophieren sie gemeinsam über eine Gesellschaft der Zukunft, kann das neue Impulse setzen.

Margareta Lankes, Martin Grill und Elisabeth Pförtsch (von links) waren drei der Teilnehmer. Die philosophierten über den Begriff „Wachstum“.
von Externer BeitragProfil

14 Frauen und Männer aus dem Stadtgebiet hatten sich laut einer Pressemitteilung dafür entschieden, eine Zusatzausbildung in philosophischer Gesprächsführung zu machen. Die Initiative war von Kerstin Klug ausgegangen. Sie ist Lehrerin am Beruflichen Schulzentrum in Amberg.

Das bedeutete, an neun Tagen zu lernen und zu üben, was so selbstverständlich nicht ist - inspirierende Fragen zu stellen, sich gegenseitig zuzuhören und individuell nach Antworten zu suchen. Der Anspruch, der laut Kerstin Klug der Ausbildung zugrunde liegt, ist der nach einer nachhaltigen Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft ihre Lebensgrundlage, die Erde, würdigen. Klug ist sich sicher: "Amberg wird so zum Kompetenzraum für eine zukunftsweisende Dialogform." Mit Unterstützung des Wertebündnisses "Demokratie leben", der Hans-Lindner-Stiftung, des Fördervereins des Beruflichen Schulzentrums und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) habe sich das Vorhaben umsetzen lassen. Die Teilnehmer trafen sich im Beruflichen Schulzentrum, im Max-Reger-Gymnasium, an der Hochschule und im Kümmersbrucker Martin-Schalling-Haus. Fragen wie "Brauchen wir Regeln?" oder "Wie viel ist genug?" führten laut Klug rasch in die Tiefe. Die Projektleiterin: "Philosophiert werden kann schon im Kindergarten, in der Schule, in der Hochschule, in jedem Alter und Kontext."

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