30.10.2019 - 16:27 Uhr
AmbergOberpfalz

Neu im Kino: Perfides Spiel der "Fack ju Göhte"-Stars

Elyas M'Barek, Jella Haase, Karoline Herfurth und weitere Stars treiben in "Das perfekte Geheimnis" ein perfides Spiel am Esstisch. Und pünktlich zu Halloween gibt es neue Gruselfilme. Die Kinostarts der Woche im Überblick.

Noch lachen sie gemeinsam, was sich bald ändern wird: Eine Szene aus dem Film "Das perfekte Geheimnis".
von Julian Trager Kontakt Profil

"Das perfekte Geheimnis": Sieben Freunde treffen sich zum Abendessen. Die Männer kennen sich noch aus Kindertagen, und alle sind sich bestens vertraut. Oder doch nicht? In "Das perfekte Geheimnis" geht es nämlich um ein perfides Spiel. Alle legen ihre Handys auf den Tisch. Und egal, was kommt: Jede Chatnachricht wird vorgelesen, jeder Telefonanruf auf Lautsprecher gestellt. Bald wird klar, dass doch jeder Geheimnisse hat, die er lieber für sich behalten würde. Und so steuert das fröhliche Treffen auf ein hochdramatisches Ende zu. Bora Dagtekin hat die Tragikomödie mit einem prominenten Ensemble inszeniert: Die "Fack ju Göhte"-Stars Elyas M'Barek, Jella Haase und Karoline Herfurth, dazu Jessica Schwarz, Wotan Wilke Möhring, Frederick Lau und Florian David Fitz. (111 Minuten, FSK ab 12, von Bora Dagtekin, mit Elyas M'Barek, Jella Haase, Wotan Wilke Möhring) (dpa)

Trailer zu "Das perfekte Geheimnis"

"Porträt einer jungen Frau in Flammen": Eine abgelegene, bretonische Insel, zwei Frauen und die Unmöglichkeit der großen Liebe: Die französische Regisseurin und Drehbuchautorin Céline Sciamma bringt mit "Porträt einer jungen Frau in Flammen" eine ebenso traurige wie zarte Liebesgeschichte auf die Leinwand. Sie erzählt von der Malerin Marianne (Noémi Merlant), die gegen deren Willen und heimlich ein Porträt der jungen Adeligen Héloise (Adèle Haenel) fertigen soll. Ihre Mutter will das Bild an einen Heiratskandidaten in Mailand schicken - die Verweigerung ist die einzige Möglichkeit der jungen Frau, dagegen zu rebellieren. Doch Malerin und Modell kommen sich näher, freunden sich an und verlieren sich ineinander, auch wenn im Frankreich des 18. Jahrhunderts klar ist, dass ihre Liebe keine Zukunft hat. (122 Minuten, FSK ab 12, von Céline Sciamma, mit Noémi Merlant, Adèle Haenel) (dpa)

Trailer zu "Porträt einer jungen Frau in Flammen"

"Scary Stories to Tell in the Dark": Halloween in den späten Sechzigerjahren: Eine Gruppe von Teenagern entdeckt in einem halbverfallenen Anwesen durch Zufall ein Buch der sagenumwobenen Sarah Bellows. Was die Kids nicht ahnen: Die Schriftstellerin hatte das Buch einst verflucht, um sich bei ihren Eltern für ihre Gefangenschaft in diesem Gemäuer zu rächen. Die darin enthaltenden, in Blut geschriebenen Geschichten über todbringende Vogelscheuchen, den grauenerregenden Jingly Man oder Spinnen, die ihre Eier in den Köpfen von Menschen ablegen, ereignen sich wenig später in der Realität derjenigen, die das Buch lesen. Hätten Stella und ihre Freunde es doch nie in die Finger bekommen, denn nun müssen sie alles versuchen, um den Wälzer so schnell wie möglich loszuwerden. Doch das ist gar nicht so leicht, denn das Buch lässt sich nicht so einfach zerstören. Und nach und nach beginnen die "Scary Stories", einen nach dem anderen von ihnen zu dezimieren. (111 Minuten, FSK ab 16, von André Øvredal, mit Zoe Margaret Colletti, Michael Garza, Gabriel Rush) (dpa)

Trailer zu "Scary Stories to Tell in the Dark"

"Halloween Haunt": Pünktlich zum Gruselfest Halloween kommen gleich mehrere Filme zum Fürchten ins Kino. Darunter ist auch "Halloween Haunt": Die Studentin Harper und ihre Freunde erhoffen sich zu Halloween ein besonders gruseliges Erlebnis und besuchen ein abgelegenes Spukhaus. Sie freuen sich auf den angekündigten Nervenkitzel, geben am Eingang wie gefordert ihre Handys ab - und sitzen dann in der Falle. Sie versuchen zwar, aus dem verschachtelten Anwesen herauszufinden. Doch in jedem Raum warten perfide Aufgaben auf die Freunde, die längst um ihr Überleben kämpfen. (FSK ab 18, von Scott Beck, Bryan Woods, mit Katie Stevens, Will Brittain, Lauryn Alisa McClain) (dpa)

Trailer zu "Halloween Haunt"

"Invisible Sue": "Mein Name ist Sue", so heißt es im Trailer zum Film, "und ich war ein stinknormales Mädchen". "Bis es im Geheimlabor meiner Mutter zu einem klitzekleinen Unfall kam". Dabei kommt das zwölfjährige Mädchen mit den rotbraunen Haaren mit einer Flüssigkeit in Kontakt, die dazu führt, dass Sue fortan über die Fähigkeit verfügt, sich unsichtbar zu machen. Anfänglich zwar kann Sue der neuen Begabung einiges abgewinnen, schnell aber ist ihr klar, welche Gefahr damit einhergeht. Gibt es doch einige, die es auf das Wunder-Serum abgesehen haben. Regisseur Markus Dietrich legt seinen Zweitling vor; sein Debüt "Sputnik" war in der Kategorie "Bester Kinderfilm" für den Deutschen Filmpreis nominiert. (95 Minuten, FSK ab 6, von Markus Dietrich, mit Ruby M. Lichtenberg, Anna Shirin Habedank, Lui Eckhardt) (dpa)

Trailer zu "Invisible Sue"

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