28.04.2020 - 16:44 Uhr
AmbergOberpfalz

Neue Verkehrsregeln für mehr Sicherheit

Für Autofahrer ist am Dienstag, 28. April, die Novelle der Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten. Laut dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit zielt sie darauf ab, schwächere Verkehrsteilnehmer noch besser als bisher zu schützen.

Wer zu schnell fährt und erwischt wird, muss ab sofort tiefer in die Tasche greifen.
von Externer BeitragProfil

Für den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz, der seinen Sitz in Amberg hat, geht die Arbeit trotz der Corona-Pandemie wie gewohnt weiter - was sich laut Pressesprecherin Julia Rösch jedoch ändert, sind die Verwarn- beziehungsweise Bußgelder für Temposünder und Falschparker, die künftig deutlich höher ausfallen. Mehr Verkehrssicherheit und der Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer seien die erklärten Ziele der Novelle. Gab es innerorts bislang erst für eine Überschreitung von 31 km/h ein Fahrverbot von einem Monat, ist dies laut Rösch nun bereits ab 21 km/h der Fall. Hinzu kommen ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Außerhalb geschlossener Ortschaften sinkt die Grenze laut Julia Rösch von 41 auf 26 km/h. Auch geringere Verstöße werden ab sofort härter abgestraft: Innerhalb geschlossener Ortschaften riskieren Temposünder künftig schon ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 16 km/h ein Bußgeld von 70 Euro.

Strengere Regeln gelten fortan auch beim Parken. So steigt das Verwarngeld bei allgemeinen Parkverstößen von bisher 15 auf nun 25 Euro. Wer sein Auto an einer unübersichtlichen Stelle - beispielsweise an einer engen oder unübersichtlichen Straßenstelle oder im Bereich einer Kurve - abstellt, wird künftig mit 35 statt 15 Euro bestraft. Die Kosten für das unberechtigte Parken in einer Feuerwehrzufahrt, auf einem Behindertenparkplatz oder auf einem Geh- und Radweg liegen ab sofort bei 55 Euro. Neu eingeführt wird der Tatbestand für unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge. Die Geldbuße hierfür beträgt ebenfalls 55 Euro.

Ausführlichere Informationen, auch zu den weiteren Änderungen des Bußgeldkatalogs, finden sich auf der Website des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur unter www.bmvi.de.

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