Eine 30-jährige Frau hielt am Mittwochabend, 13. Februar, die Polizei in Amberg auf Trab. Über den Notruf gab sie an, gefesselt in ihrer Wohnung festgehalten und von mehreren Männern mit Waffen entführt worden zu sein. Sie wäre nun geflüchtet und werde verfolgt. "Die Frau rief mehrmals an und erzählte immer wieder andere Versionen ihrer Geschichte", berichtet Polizeihauptkommissar Achim Kuchenbecker.
Die Beamten leiteten im Stadtgebiet eine intensive Fahndung nach der Frau ein und ergriffen auch Ortungsmaßnahmen. Schließlich konnte die Anruferin in der Innenstadt aufgegriffen werden. Es stellte sich heraus: Alles nur ein schlechter Scherz. "Vermutlich hatte der Alkoholkonsum mit circa 1,8 Promille ihre Fantasie angeregt und sie dazu beflügelt", berichtet Kuchenbecker.
Doch dieser "Spaß" zieht nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Missbrauchs von Notrufen nach sich und wird in der Konsequenz für die 30-Jährige nicht mehr so lustig sein. Laut Polizeibericht beträgt die Strafandrohung bis zu einem Jahr Freiheits- oder Geldstrafe.













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