21.11.2019 - 15:40 Uhr
AmbergOberpfalz

Oberpfälzer Messe im Wintergarten des Caritas-Altenheims

Mit einer überwältigenden Besucherzahl feierte die Waidhauser Stubenmusik am Sonntag, den 3. November mit den Heimbewohnern des Caritas Altenheimes in der Friedlandstraße und vielen Gästen, die Oberpfälzer Volksgesangsmesse.

Das Ensemble der Waidhauser Stubenmusik im Wintergarten des Caritas Altenheimes in der Friedlandstraße
von Redaktion ONETZProfil
Die Zuhörer sind beeindruckt von der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes im Caritas Altenheim in der Friedlandstraße

Heimleiter Wolfgang Rattai, dessen Stellvertreter Carsten Jakimowicz und Organisatorin Anita Heldrich freuten sich, die Waidhauser Stubenmusik zum zweiten Mal im Heim begrüßen zu dürfen.

Der Gottesdienst wurde von Monsignore Ludwig Gradl und Hausgeistlichem Pfarrer Josef Frey zelebriert.

Unter der musikalischen Leitung von Bernhard Kreuzer wurde der feierliche Gottesdienst zu einem besonderen Höhepunkt für alle Anwesenden. Zu jedem Ritus der Eucharistiefeier wurde das passende Lied vorgetragen. Den Abschluss bildete ein Marienlied.

Die Gäste von außerhalb, wie die „Hahnbacher Sänger“ oder die Senioren der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit, sowie die im Heim lebenden Senioren bedankten sich herzlich für den außergewöhnlichen, ergreifenden Gottesdienst und den Erhalt von bayerischem Liedgut.

Die Stubenmusik wurde im Anschluss vom Küchenteam des Altenheimes mit einem leckeren Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen verwöhnt.

Info:

Die Entstehung der "Oberpfälzer Gesangsmesse"

Die Oberpfälzer Volksgesangsmesse entstand im Jahre 1974 durch den Waidhauser Musiklehrer Franz Peyerl, der dabei den im Nachbarort Eslarn tätigen Dekan BGR Hugo Wagner, für die Texte gewinnen konnte.

Damit die Messe seines Vaters nicht in Vergessenheit gerät, machte sich der Sohn des Komponisten Ludwig Peyerl, ein Gönner der Waidhauser Stubenmusik, im Jahr 2017 daran, und zauberte ein Arrangement direkt für die Besetzung mit zwei Zithern, Hackbrett, Violine, Steirischer (Akkordeon), Gitarre, Kontrabass und drei Gesangsstimmen. Er überließ der Gruppe dieses besondere musikalische Werk. Das Waidhauser Stubenmusik Ensemble ist dadurch das Einzige, das dieses Werk zu Gehör bringen darf und ist zu Recht mächtig stolz darauf.

Neben den Texten liegt eine Besonderheit in der Tatsache, dass viele Stücke ein separates Vor- oder Nachspiel haben, wobei der Komponist genau vorgab, wann diese zu spielen sind.

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