Der Ansturm der Kunden habe sich am Vormittag in Grenzen gehalten, hieß es in einem Gartencenter. "Die Kunden sind sehr verständnisvoll, halten Abstand. Alle sind sehr angenehm", so eine Mitarbeiterin. "Die meisten sind froh, dass wir wieder offen haben."
Der Riesen-Ansturm sei ausgeblieben, wenngleich am Vormittag mehr los war als sonst, bilanzierte Torsten Albinus, Filialleiter von Obi in Amberg. Obwohl Gesichtsmasken noch nicht verpflichtend seien, hätten 60 bis 70 Prozent der Kunden eine getragen. Auch beim Obi hielten die Kunden Abstand und waren vernünftig – "das freut uns natürlich auch", so Albinus.
Super diszipliniert seien diejenigen, die beim Hagebaumarkt einkaufen wollten, sagte Marktleiter Herbert Hecht. Auch hier trugen die meisten Kunden Gesichtsschutz, die Einkaufswagen sind auf 90 Stück begrenzt. Jeder halte den Abstand ein. Was Hecht ärgerte: Dass die Fuggerstraße seit Montag gesperrt ist. "Das ist eine Ober-Katastrophe", sagte er und fragte sich, ob man mit der Baumaßnahme nicht noch hätte ein, zwei Tage warten können. "Das wäre doch nicht das große Problem gewesen", fand er und schilderte, wie sich bis zu Auto Fischer alles staute.
Laut Polizei dauerte der Rückstau etwa ab 13 Uhr mehrere Stunden lang. Die Stadt reagierte laut Thomas Graml von der Pressestelle mit der Abschaltung der Ampel bei Auto Fischer, um die Lage etwas zu entzerren; zudem habe am Nachmittag ein Mitarbeiter des Tiefbauamts vor Ort weitere Maßnahmen gegen den Rückstau geprüft und man versuche die Sanierung in der Fuggerstraße, die die Sperrung verursache, möglichst schnell abzuschließen. Von der Öffnung der Garten- und Baumärkte habe die Stadt ebenso kurzfristig erfahren wie alle anderen. Deshalb habe man den schon länger bestellten Baufirmen für die Fuggerstraße auch nicht mehr absagen können.
















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