"Free your mind" heißt das erste Album von "Paradize Circus". Hinter dem Pseudonym steckt der Amberger Ricardo Parra, der einigen von Liveauftritten der Bands Banana Creme oder Art Club bekannt sein dürfte. Nicht nur ein Hinweis auf den Nachnamen des Künstlers steckt im Projektnamen "Paradize Circus". Auch seine Vergangenheit bezieht Parra mit ein: Der 43-Jährige ist im Zirkus Roncalli aufgewachsen. In sein erstes Soloalbum sind nun insgesamt zwölf besondere Stücke aus den vergangenen 25 Jahren seines musikalischen Schaffens geflossen.
"Musik ist mein Anker"
"Musik bedeutet mir alles. Sie ist mein Anker", sagt der 43-Jährige. Die Liebe zur Musik wurde ihm quasi in die Wiege gelegt: Sein Vater Juan war Drummer bei Harald Juhnke und nahm seinen Sohn häufig zu Auftritten mit. Schon früh kam Ricardo Parra deshalb mit verschiedenen Musikrichtungen in Kontakt. Angetan hat es ihm besonders der Jazz. Als Inspiration für seine eigenen Stücke dienen dem Amberger Herbie Hancock, Stevie Wonder oder Aretha Franklin. Im Klappentext von "Free your mind" heißt es: "Anspruchsvolle Popmusik mit verschiedenen Einflüssen". Auf dem Album, das als CD in der Beanery an der Marienstraße und der Buchhandlung Mayr am Schrannenplatz erhältlich ist, begleiten ihn die Gitarristen Sandalo Lopez und Jonas Falkenstein. "In den Liedern geht es vor allem um die Liebe. Aber auch um Freiheit und Gesellschaftskritik", erklärt Parra.
Zweites Album in Planung
Die Entscheidung für einen Lieblingssong auf dem Album fällt dem Musiker schwer: "Die Nummer fünf, 'All for you', mag ich schon sehr gerne. Sie ist auch der einzige Song mit akustischer Gitarrenbegleitung." Das Soloprojekt bezeichnet Parra als "Ein-Mann-Betrieb". Denn sowohl das Schreiben der Liedtexte, Komposition und Produktion übernimmt er selbst. "Ich investiere wirklich jede freie Minute. Fürs Geld mache ich das nicht. Ich mache das, weil es für mich mehr als ein Hobby und eine große Leidenschaft ist." Ein weiteres Album des Solokünstlers ist bereits in Planung: "Das wird es nur als Online-Version geben. Viele Leute haben ja gar keinen CD-Spieler mehr. Aber sein eigenes Album zum ersten Mal in Händen zu halten, ist schon etwas Besonderes."













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