(ll) Der Alarm war gegen 17.30 Uhr ausgelöst worden. Von einem Brand in einem Gebäude mit starker Rauchentwicklung war dabei die Rede. Als der verstärkte Löschzug mit rund 35 Feuerwehrleuten in der Merianstraße eintraf, stellte die Truppe um Stadtbrandrat Bernhard Strobl als Einsatzleiter fest, dass das Feuer in mehreren Kellerabteilen wütete. Das Treppenhaus war bereits total verqualmt.
Da den Bewohnern des Gebäudes dadurch der Fluchtweg abgeschnitten war, standen viele von ihnen auf den Balkonen und riefen um Hilfe. Per Teleskopgelenkmast befreiten die Wehrleute 16 Menschen (darunter ein Kleinkind) aus dieser misslichen Lage. Die Betreuungsgruppe des BRK-Rettungsdienstes kümmerte sich um die Geretteten. Sie kamen zum Glück ohne Verletzungen davon.
Parallel zur Rettungsaktion bekämpften mehrere Trupps unter Atemschutz die Flammen im Keller. Es dauerte eine halbe Stunde, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Anschließend wurde das Treppenhaus mit drei Lüftern rauchfrei gemacht.
Nach Einschätzung von Bernhard Strobl ist das Gebäude noch bewohnbar. Eine Generalsanierung von Keller und Treppenhaus sei allerdings wohl notwendig. Die Polizei taxiert den entstandenen Schaden auf 50 000 Euro. Die Brandursache ist noch unbekannt, da die Brandermittler den Ort, an dem das Feuer ausbrach, frühestens am Samstag genauer unter die Lupe nehmen können.













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