Laut Stadtrat Norbert Wasner möchte nun auch die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der Amberger CSU "das jahrzehntelange Ringen endlich zum Abschluss bringen". Wasner kramt in seinen Erinnerungen: "In Schäflohe wünschen sich die Bürger seit gut 25 Jahren eine Geschwindigkeitsbegrenzung."
Wasner, der auch Ortsvorsitzender ist, erklärte bei einem Ortstermin die Problematik. Die Straßen In der Schäflohe und Am Karlschacht, die den Stadtteil mit Poppenricht und Eglsee verbinden, seien seit jeher neuralgische Punkte: "Zu viele Autofahrer brettern rücksichtslos und mit wenig angemessener Geschwindigkeit durch den Ort." Spätestens seit im Birkenfeld gebaut wird, spiele die Schulwegsicherheit eine noch wichtigere Rolle: "Jetzt schon sind knapp 30 Kinder wochentäglich unterwegs. Die wollen wir besser schützen." Mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30. Die örtliche CSU sammle deswegen auch gemeinsam mit der Siedlergemeinschaft Schäflohe Unterschriften, die dem Oberbürgermeister übergeben werden sollen.
Bisher lehnten die zuständigen Gremien das Ansinnen laut Wasner regelmäßig ab. KPV-Chef Rupert Natter will das ändern: "Wir wollen nicht abwarten, bis sich doch noch ein Unfall ereignet." Da die Bushaltestelle nicht an eine günstigere Stelle verlegt werden könne, müsse man handeln.
Für Fraktionsvorsitzenden Dieter Mußemann sollte die Maßnahme auch durch Geschwindigkeitskontrollen unterstützt werden: "Mit zwei, drei Schildern allein ist es sicher nicht getan." Die CSU will das Thema im nächsten Verkehrsausschuss, der am Mittwoch, 3. April, um 15 Uhr im Rathaus beginnt, erneut ansprechen.













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