14.10.2018 - 15:16 Uhr
AmbergOberpfalz

Schwerpunkt verlagert

Äußerst aktiv zeigt sich der Förderverein Familiengesundheit Oberpfalz im Kampf gegen Krebs. Derzeit unterstützt er mit finanziell die Realisierung des Projekts "Integrative Onkologie" am Klinikum St. Marien. Eine Mammutaufgabe.

Der FFGO hat mit Tonia Auer (rechts) eine neue Schatzmeisterin. Stellvertretende Vorsitzende Michaela Peter, Schriftführerin Christl Luber und medizinischer Beirat Professor Dr. Anton Scharl (von links) gratulieren ihr zu der Wahl.

Auf einer Mitgliederversammlung legten die Vorsitzende Brigitta Schöner und ihre Stellvertreterin Michaela Peter in ihrem Rechenschaftsbericht unter anderem diese bisherige Erkenntnis dar. Zunächst erinnerten sie aber daran, dass die Mitglieder im vergangenen Jahr beschlossen haben, den ursprünglichen Förderverein für Frauengesundheit Oberpfalz in Förderverein für Familiengesundheit Oberpfalz umzubenennen. Die Abkürzung konnte beibehalten werden.

Diese Formalie war unter anderem war zur finanziellen Unterstützung des Projekts "Integrative Onkologie" nötig geworden, betonten die beiden Vorsitzenden. "Bis diese Umbenennung erfolgen konnte, waren viele Gespräche mit dem Notar, dem Finanzamt, dem Vereinsregister und der Sparkasse nötig. Inzwischen ist alles erledigt", verdeutlichte Peter. Sie berichtete auch, dass sich die Vorstandsmitglieder im vergangenen Jahr mehrmals zusammengesetzt haben, um zu besprechen, wie es mit dem Verein weitergeht.

Neue Vorträge

Immer mehr in den Mittelpunkt sei das Projekt "Integrative Onkologie" gerückt. Vor diesem Hintergrund habe es mehrere öffentlichen Informationsveranstaltungen gegeben, zum Beispiel die Vorträge "Onkologische Trainings- und Bewegungstherapie" und "Mehr innere Stärke durch Achtsamkeit" eingeladen. Peter kündigte an, dass demnächst weitere Abende zu den Themen "Ernährung bei einer onkologischen Erkrankung" und "Traditionelle Chinesische Medizin" folgen werden. "Das Offene Atelier unter meiner Leitung ist sehr erfolgreich und es werden inzwischen zwei Termine angeboten. Eine Gruppe trifft sich vormittags, eine nachmittags", berichtete die stellvertretende Vorsitzende zudem.

Nachwahl nötig

Abschließend ließ sie wissen, dass die Herzkissen-Aktion, für die der Förderverein den Stoff und das Füllmaterial bezahlt, nach wie vor von den Mitgliedern der "Auer-Gruppe" kostenlos genäht und an die Brustkrebspatientinnen verschenkt werden. Einen positiven und geprüften Kassenbericht legte Schatzmeisterin Birgit Auers vor. Zum letzten Mal, sie steht für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Dieser Rücktritt machte die Wahl eines Nachfolgers erforderlich. Tonia Auer fand sich eine neue Schatzmeisterin.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung informierte Professor Dr. Anton Scharl in einem Vortrag über moderne Methoden der Krebstherapie.

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