12.09.2018 - 15:38 Uhr
AmbergOberpfalz

Sicher zur Schule und wieder nach Hause

Einen Tag nach Beginn des neuen Schuljahres startete in der Barbaraschule auch die Aktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause".

Rektorin Elke Schmidt (links) gibt den Startschuss für die Aktion „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“. Aufmerksame Beobachter sind (von rechts) Schulrat Gerald Haas, stellvertretender Landrat Hans Kummert, Bürgermeisterin Brigitte Netta, Verkehrswacht-Vorsitzender Gernot Schötz, Polizeidirektor Robert Hausmann sowie die Verkehrserzieher und Inspektionsleiter aus Auerbach und Sulzbach-Rosenberg.
von Autor GFProfil

Polizeidirektor Robert Hausmann, Chef der Amberger Inspektion, hob hervor, dass es 2017/18 in der Stadt acht Schulwegunfälle gegeben habe. Alle seien harmlos verlaufen. Im Landkreis sei es zu keinem einzigen Fall gekommen.

"Unsere Schule ist von drei Straßen umgeben", ließ die Rektorin Elke Schmidt wissen und fügte hinzu, dass es im Milchhofviertel teilweise ein enormes Verkehrsaufkommen gebe - mit Bussen zur Willmann-Schule und zu den Jura-Werkstätten, mit dem City-Bus und den Lkw, die zum Milchhof wollen. Um die Gefährdung zu reduzieren, gebe es die Bus-Schule, die Verkehrserziehung für alle Jahrgangsstufen, die Fahrradübungen und die Schulung zum Thema Toter Winkel. Mit der Aktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" soll an allen Amberger Schulen auf die Gefahren hingewiesen werden.

Bürgermeisterin Brigitte Netta informierte darüber, dass das richtige Verhalten auf und neben den Straßen bereits in Kindergärten geübt werde. Stellvertretender Landrat Hans Kummert wies darauf hin, dass Jahr für Jahr fast 30 000 ehrenamtliche Helfer als Schüler- und Schulbuslotsen sowie Schulweghelfer und Busbegleiter im Einsatz seien. In Bayern hätten im vergangenen Schuljahr fast 400 Verkehrserzieher der Polizei mehr als 100 000 Schüler den sicheren Umgang mit dem Fahrrad vermittelt. Die Polizei mache auch im Umfeld von Schulen Geschwindigkeitskontrollen.

Vielfach sei der Weg zur Schule kompliziert, sagte Schulrat Gerald Haas. Viele Kinder müssten auf dem Weg zur Schule mehrfach die Buslinien wechseln. Die Eltern könnten ihren Nachwuchs zwar anfangs begleiten, aber dann müssten die Kinder alleine klarkommen. Allen, die den Schulweg sicherer machen, sei zu danken und dazu gehöre auch die Sparkasse Amberg-Sulzbach, die die Aktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" finanziell unterstütze.

Auch die von Gernot Schötz geführte Kreisverkehrswacht macht mit: "Wir bieten Verkehrserziehung für sämtliche Jahrgangsstufen an." Und die Polizei legt laut Robert Hausmann größten Wert auf einen sicheren Schulweg: "Dafür stellen wir Polizeibeamte als Verkehrserzieher ab." Verstärkt werde zu Beginn des neuen Schuljahrs kontrolliert.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.