Amberg
30.11.2018 - 15:13 Uhr

Siegeszug eines Bechers

Er ist grün, fest und liegt geschmeidig in der Hand. Das beste aber ist: Es bleibt kein Müll übrig. Mit dem Mehrwegbecher-Pfandsystem "To go green" ist der Stadt ein kleiner, aber konstanter Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gelungen.

Der Mehrweg-Kaffeebecher ist ein Projekt der Stadt Amberg und des Stadtmarketingvereins. Seit 2017 gibt es das eigene Pfandsystem. Es hat sich bewährt. Die Nachfrage ist konstant. Bild: upl
Der Mehrweg-Kaffeebecher ist ein Projekt der Stadt Amberg und des Stadtmarketingvereins. Seit 2017 gibt es das eigene Pfandsystem. Es hat sich bewährt. Die Nachfrage ist konstant.

Gestartet wurde mit 20, mittlerweile sind es 25 Aus- und Rückgabestellen im Stadtgebiet. Darüber informierte Umweltreferent Bernhard Mitko die Mitglieder im Umweltausschuss.

Vom Stadtmarketingverein übermittelte Mitko die Informationen, dass alle 500 Mehrwegbecher aus der Erstbestellung im Umlauf sind und bisher keine teilnehmende Geschäftsstelle Becher wegen zu geringer Nachfrage an die Verwaltung zurückgegeben hätte - oder als Aus- und Rückgabestelle zurückgetreten wäre. Stattdessen sei sogar nachbestellt worden: "Im Frühjahr vom Café Baroco weitere 40 Becher, vom Café Zentral 20 und von der Avia-Tankstelle 15 Mehrwegbecher." Darüber hinaus werde eine Finanzierung der Kino-Werbung im Cineplex für weitere drei Spielmonate aktuell vom Stadtmarketingverein geprüft. Der von Wirtschaftsschülern und Schülern der FOS/BOS entwickelte 30-Sekunden-Film konnte eine Reichweite von 10500 Views aufweisen. Seit Ende Juni sei zudem ein elektronischer Werbeständer am Ämtergebäude angebracht, der auf das System "To go green" aufmerksam macht. Sowohl der Stadtmarketingverein als auch die Abfallberatung hätten weiterhin "großes Interesse, das Becher-System zu bewerben und neue Aus- und Rückgabestellen hinzu zu gewinnen".

Auch OB Michael Cerny äußerte die Hoffnung, dass das Projekt positiv weiterläuft: "Wir tun uns lediglich selbst einen Gefallen damit, wenn wir verantwortlich mit unserer Umwelt umgehen."

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