Amberg
05.04.2019 - 14:30 Uhr

So ist's im Alter

Zu den in Zukunft am meisten gefragten Berufen gehören Altenpfleger und Pflegefachhelfer. Der Bedarf in Senioren- und Pflegeheimen steigt.

von usc
Ein Alterssimulationsanzug verdeutlicht die Beschwerden, die Menschen im Alter haben, das heißt Einschränkungen im Gehen, Hören und Sehen. Beim Tag der offenen Tür konnten die interessierten Besucher den Anzug testen. Bild: usc
Ein Alterssimulationsanzug verdeutlicht die Beschwerden, die Menschen im Alter haben, das heißt Einschränkungen im Gehen, Hören und Sehen. Beim Tag der offenen Tür konnten die interessierten Besucher den Anzug testen.

Die Berufsfachschule der gemeinnützigen Bildungseinrichtung ISE wollte deshalb mit einem Tag der offenen Tür Interesse sowohl bei Berufsanfängern als auch bei potenziellen Umschülern wecken.

In den Gängen wimmelte es geradezu von Besuchern. An mehreren Stationen gab es umfangreiche Informationen für die genannten Berufsfelder. Dazu standen sowohl Lehrer als auch Schüler für Fragen der Besucher zur Verfügung. Der Tag hatte auch einen kleinen sozialen Hintergrund. Die Schüler boten Selbstgefertigtes an, um den Verkaufserlös der AOVE und dem Seniorenmosaik Hirschwald zu spenden. Ein Bewegungsparcours und unterschiedliche Übungen mit Fachlehrern sollten einen Einblick in die Welt der Pfleger und Pflegebedürftigen vermitteln.

Wer wollte, durfte in einen Alterssimulationsanzug schlüpfen und erfahren, wie bei alten Menschen Bewegung, Sehen oder Hören beeinträchtigt werden. Dass man als Pflegekraft auch richtig zulangen muss, das zeigten Schüler beim Transfer eines Pflegebedürftigen vom Rollstuhl ins Krankenbett und umgekehrt.

Die Pflegeschule bietet laut Leiterin Ilona Lang zwei Ausbildungsrichtungen an. Um den Beruf Altenpfleger zu erlernen, besucht man einen dreijährigen Kurs. Die praktischen Einsätze erfolgen in Einrichtungen der Altenpflege. Eine einjährige Ausbildung qualifiziert die Teilnehmer zum Pflegefachhelfer. Die neuen Ausbildungen beginnen im September bzw. zum Schulanfang.

 
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