26.02.2019 - 10:14 Uhr
AmbergOberpfalz

So sieht ein Testflug eines Eurofighters aus

Ein zufälliger Blick in den strahlend blauen Himmel wirft unerwartet eine Frage auf: Was ist denn das?

Eine Linien-Passagierjet kann das kaum gewesen sein.
von Michael Zeissner Kontakt Profil

Kondensstreifen, verursacht durch Luftverkehr in großen Höhen, sind Alltag. Sie verlaufen meist geradlinig. Für das am Montag um die Mittagszeit südlich von Amberg in den Himmel gezeichnete Muster traf das nicht zu: mehrere Umkehrkurven mit großem Radius und ein Looping gar um einen der weißen Streifen herum. Eine Nachfrage bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) mündete in einen Verweis an militärische Luftüberwachung. Und die gab sich erstaunlich auskunftsfreudig. Demnach hat "im Luftraum südlich von Amberg" ein Eurofighter der Bundeswehr einen Testflug absolviert. Dazu nutzte er die TRA Frankenalb (Temporary Reserved Area), einen in der Höhe und Breite fest definierten, zeitweilig für jeglichen anderen Flugverkehr gesperrten Luftraum. Der Testflug dauerte keine Stunde (von 11.46 bis 12.38 Uhr) in Höhen zwischen 500 und 12 136 Metern bei Geschwindigkeiten zwischen 370 und 1639 Kilometer pro Stunde. Für knapp eineinhalb Minuten, so das zuständige Luftfahrtamt der Bundeswehr in Köln, habe der Eurofighter in 12 200 Meter Höhe 15 Nautische Meilen (knapp 28 Kilometer) südöstlich von Amberg sogar Schallgeschwindigkeit erreicht.

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