28.10.2020 - 15:11 Uhr
AmbergOberpfalz

Sommerferien-Leseclub: 170 Kinder machen mit

Die Abschlussveranstaltung mit Urkundenverleihung entfällt heuer, dafür sind viele Preise verlost worden. Bei der Aktion sind viele Erst- und Zweitklässler dabei.

Die Preise der Gewinner warten in der Stadtbibliothek.
von Externer BeitragProfil

„Schock Deine Eltern und Lehrer und lies ein Buch!“ So lautete das Motto des diesjährigen bayernweiten Ferienprogramms der öffentlichen Bibliotheken unter dem Titel „Lesen was geht“. Trotz oder gerade wegen Corona haben das in diesem Jahr wieder viele Kinder und Jugendliche getan und nicht nur EIN Buch gelesen. Auch die Stadtbibliothek Amberg beteiligte sich bereits zum neunten Mal an dieser Aktion, dem erfolgreichsten Ferienprogramm in Bayern, neben zahlreichen öffentlichen bayrischen Bibliotheken.

Insgesamt konnten knapp 170 Jungs und Mädels von der 1. bis 8. Klasse animiert werden, zu lesen, was das Zeug hält. Von Ende Juli bis Mitte September 2020 lasen die Mitglieder des Sommerferien-Leseclubs die stolze Anzahl von 1269 Büchern. Anschließend konnten die Kinder zu jedem gelesenen Buch eine Bewertungskarte ausfüllen, die gleichzeitig als Los diente. Am häufigsten wurden die Bücher vom magischen Baumhaus ausgeliehen, aber auch „Das springende Haus“, „Die drei !!!“ und „Der kleine Major Tom“ waren sehr beliebt.

Leider musste die Abschlussveranstaltung mit Verlosung und Überreichung der Urkunden dieses Jahr ausfallen. Das hat das Team der Stadtbibliothek aber nicht davon abgehalten, tolle Preise zu organisieren, die mittlerweile verlost wurden. 39 Gewinner dürfen sich dank großzügiger Sachspenden, z. B. von den Buchhandlungen Müller und Rupprecht und von „Schreibwerkzeug“, sowie Gutscheinen von der Minigolfanlage im Stadtgraben oder Plättenfahrten auf der Vils, über Post im Briefkasten freuen. Die Gewinner können ihre Preise ab sofort in der Stadtbibliothek abholen, ebenso wie die Urkunde, die jeder bekommt, der mindestens 3 Bücher bewertet hat.

Die am stärksten vertretene Lesergruppe waren die Erst-und Zweitklässler mit jeweils knapp 40 Kindern. Bemerkenswert waren auch zwei junge Leser, die jeweils 100 Bücher gelesen hatten.

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