06.07.2018 - 11:29 Uhr
AmbergOberpfalz

Sorgen, Nöte, Freuden

Laut Pfarrer Michael Jakob ist es üblich, am Donnerstag der Bergfestwoche einen Gottesdienst mit dem katholischen Frauenbund zu feiern. Seit 1634 kommen Gläubige auf den Berg, um ihre Sorgen und Nöte, aber auch Freuden vorzutragen.

Die Frauenbundmesse am Berg.

(wpt) Seine Predigt bezog der Seelsorger aus Ammersricht, der auch Geistlicher Beirat im Frauenbund-Bezirk ist, auf die Kirchenbesucherinnen: "Viele von Ihnen sind im Verein engagiert, gerade Sie, wo Sie Mitglied im katholischen Frauenbund sind, haben es sich zur Aufgabe gemacht, etwas zu bewegen." Gleichzeitig seien die Frauen aber auch Mütter und Omas: "Sie fragen sich sicherlich manchmal, ob sich Ihr Enkel im Kindergarten wohlfühlen wird, oder ob es dem Kind gelingt, den Leistungsansprüchen in der Schule oder im Studium zu entsprechen."

Der Pfarrer erzählte in seiner Predigt vom Namenspatron seiner Pfarrei, dem Konrad von Parzham. Er habe Menschen in schwerster Not geholfen. Auch einem Vater habe er seine Hilfe angeboten. Dieser kam nach dem Tod Konrads immer wieder an dessen Grab, um für seine schwerstbehinderte Tochter zu beten. Die Ausdauer des Vaters habe sich gelohnt, die Tochter sei geheilt worden, erzählte der Pfarrer.

"Bruder Konrad war auf der Volksschule, er hat nicht studiert und auch nie ein Buch geschrieben. Er sagte immer: Das Kreuz ist mein Buch", ließ Michael Jakob wissen. Konrad habe darin selbst die dunkelsten Stellen lesen können, die andere trotz höherem Bildungsabschluss niemals hätten entziffern können.

Abschließend wollte Jakob die Kirchgänger noch einmal ermutigen: "Seien wir uns gewiss, dass alle die, die uns wichtig sind, auf die Hilfe des heiligen Konrad vertrauen können."


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