Sparkasse Amberg-Sulzbach vertrauen laut Vorstandsvorsitzendem Dieter Meier derzeit mehr als 90 000 Kunden: "Dieses Vertrauen ist für den Vorstand der Sparkasse von größter Bedeutung." Und das gelte heutzutage gleichermaßen für die reale wie die digitale Welt.
Vorstandsmitglied Alexander Düssil präsentierte am Mittwoch die Ergebnisse zum Stichtag 31. Dezember 2018. Der Geschäftsverlauf habe die Erwartungen übertroffen. Die Bilanzsumme der Sparkasse Amberg-Sulzbach lag demnach zum Jahreswechsel bei 1,93 Milliarden Euro. Insgesamt verwalten die Berater laut Düssil ein Kundengeschäftsvolumen in Höhe von 3,66 Milliarden Euro, "wenn man die Anlagen bei den Verbundpartnern der Sparkassenfinanzgruppe mit berücksichtigt".
Trotz der Nullzinspolitik sei bei den Einlagen ein Zuwachs von 81,7 Millionen auf insgesamt 1,54 Milliarden Euro zu verzeichnen. Das zeige, dass die Kunden Vertrauen haben "und wissen, dass die Sparkasse alles dafür tut, um Einlagen langfristig zu bewahren und so bald als möglich auch wieder zu vermehren".
Insgesamt verwalte das Unternehmen für seine Kunden Wertpapiere im Wert von 540 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz dieses Segments habe sich im vergangenen Jahr auf rund 140 Millionen belaufen.
Bei den Kreditvergaben spielten erneut Immobilien eine entscheidende Rolle. Egal, ob für die eigene Nutzung oder als Kapitalanlage. Der Wert aller im vergangenen Jahr von der Sparkasse als Makler vermittelten Objekte liege bei 21 Millionen Euro. Zu den Zahlen des Jahres gehören für Meier und Düssil auch die 403, die 20 und die 77 - 403 Mitarbeiter kümmern sich in 20 Filialen um die Kunden, denen es an 77 Standorten möglich ist, Geld abzuheben. Düssil dazu: "Die Flexibilität bei der Bargeldbeschaffung war noch nie so groß. Immer beliebter wird es dabei, sich direkt dort, wo man das Geld ausgibt, zum Beispiel im Supermarkt, mit Bargeld auszustatten. Die Kunden sparen so Zeit und Wege."
Aus diesem Grund werde auch der Service der Telefonfiliale immer beliebter. Düssil: "Die Kunden finden es heute bequem, einfach den Hörer in die Hand zu nehmen und Kontakt zur Sparkasse aufzunehmen." Dabei könne es sich gleichermaßen um einfache Servicetätigkeiten und komplexe Beratungen handeln. Ins Bild passe die Entwicklung, dass jedes zweite Girokonto bereits digital geführt werde. Die Vorteile lägen in der Echtzeitüberweisung und im mobilen Bezahlen mit Karte oder Handy.













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