10.08.2020 - 16:08 Uhr
AmbergOberpfalz

Sparkasse Amberg-Sulzbach unterstützt mit Spende Krisenberatung

Die Sparkasse Amberg-Sulzbach spendete an verschiedene Stellen in Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach, die besonders in der Coronakrise wertvolle Arbeit leisten.

Die Spendenempfänger (oben, von links): Gertrud Strauß von der Diakonie Sulzbach-Rosenberg, Stephanie Bogner von Donum Vitae, und Brigitte Breitfelder vom Kinderschutzbund. Und (unten, von links) Günter Koller von Caritas Amberg, Marianne Gutwein vom Sozialdienst katholischer Frauen sowie Sparkassen-Vorstandsmitglied Alexander Düssil.
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"Das Corona-Virus hatte uns alle in den vergangenen Wochen und Monaten fest im Griff", sagt Alexander Düssil, Vorstandmitglied der Sparkasse Amberg-Sulzbach. "Den ersten Schock haben wir mittlerweile überwunden und uns an viele Veränderungen bereits gewöhnt." Es gebe aber auch Herausforderungen, die die Menschen noch längere Zeit begleiten werden.

Die wirtschaftlichen wie psychischen Folgen des Lock-Downs seien im Moment noch nicht absehbar. Gerade Menschen, die schon vor der Corona-Pandemie in schwierigen Verhältnissen gelebt haben, benötigen mehr denn je Unterstützung. Dazu zählen Alleinerziehende ohne ausreichende ökonomische Absicherung, Familien mit fehlender Konfliktkultur oder häuslicher Gewalt. All das sind Lebenssituationen, in denen es mehr denn je schwierig werden kann. Hinzu kommen Sorgen und Ängste sowie finanzielle Notlagen aufgrund von Kurzarbeit oder Kündigungen.

Einen enormen Einsatz leisteten und leisten dabei die verschiedenen Fachberatungsstellen. Auch während des Lock-Downs waren sie erreichbar, sei es durch Telefonberatungen oder anderweitige Hilfestellungen.

Ein großes Dankeschön in Form einer Spende in Höhe von insgesamt 3750 Euro überreichte deshalb die Sparkasse an den Sozialdienst katholischer Frauen, an Donum Vitae, die Caritas Amberg, den Kinderschutzbund und die Diakonie in Sulzbach-Rosenberg. „Es ist zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, erklärt Düssil. Doch wichtig sei, dass "wir alle aufmerksam bleiben und Betroffene nicht aus den Augen verlieren“.

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