Die Stadt möchte bei ihren Mitarbeitern laut einer Pressemitteilung verstärkt dafür werben, für die Fahrt zur Arbeit auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie das Fahrrad oder den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) umzusteigen.
Um einen Beitrag dazu zu leisten, bietet die Stadtverwaltung bereits seit Anfang 2018 in Kooperation mit der Verkehrsgemeinschaft Amberg-Sulzbach ein Jobticket an. Jetzt wurde dieser Service ausgeweitet. Stadtbedienstete haben die Möglichkeit, das Jobticket-Plus des Regensburger Verkehrsverbunds (RVV) zu nutzen.
Wer dieses kauft, erhält von der Stadt Amberg einen Zuschuss von zehn Euro pro Monat. Der RVV räumt zusätzlich einen monatlichen Nachlass ein, der sich zwischen fünf Euro für die günstigste Preisstufe und 15 Euro für die teuerste Variante bewegt. "Für den Nutzer dieses Tickets bedeutet dies eine Ersparnis von 180 Euro bis 300 Euro pro Jahr", wird OB Michael Cerny zitiert. Zusammen mit Bernhard Mitko, dem in Regensburg lebenden Leiter des Amberger Umweltreferats, stellte er die ersten Mitarbeiter vor, die das Angebot nutzen - der aus Schwandorf stammende Kämmerer Jens Wein und Klimaschutz-Managerin Corinna Loewert, die aus dem Landkreis Neustadt an der Waldnaab stammt.
Das Gebiet des Regensburger Verkehrsverbunds reicht von Neumarkt im Westen und der Stadt Weiden im Norden bis nach Osten in den Landkreis Cham und Neustadt an der Donau im Süden. Die Stadt wünscht sich nun, dass dieses Beispiel Schule macht und weitere Arbeitgeber aus der Region folgen. OB Cerny: "Gemeinsam können wir auf diese Weise unseren Beitrag leisten, dass künftig mehr Berufspendler auf den ÖPNV umsteigen." Dadurch seien weniger Autos unterwegs, "was nicht nur der Umwelt und dem Klima, sondern auch den Menschen zugute kommt".













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