20.04.2020 - 11:08 Uhr
AmbergOberpfalz

Stadt Amberg setzt die Maskenaktion fort

Nach den Altenheimen und Sozialstationen werden nun auch die Senioren versorgt.

Oberbürgermeister Michael Cerny (links) und Josef Singer (rechts) in der Koordinationsstelle für die Stoffausgabe und Entgegennahme der fertigen Gesichtsmasken.
von Externer BeitragProfil

Am 27. März hatte die Stadt Amberg nähkundige Bürger zum ersten Mal dazu aufgerufen, sich an der Herstellung von Gesichtsmasken für die Amberger Seniorenheime zu beteiligen. Die Resonanz war riesig. Inzwischen wurden neben den Heimen auch die ambulanten Pflegedienste versorgt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor.

Doch noch immer besteht Bedarf an Masken, die dazu beitragen können, dass das Virus nicht an andere weitergegeben wird. Aus diesem Grund hat die Stadt Amberg erneut Stoffe und Garn angekauft. Zur Ausgabe ist die Koordinationsstelle im Bereich der Schalterhalle des früheren Sparkassengebäudes auch weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar. Jeweils dienstags von 9 bis 11 Uhr sowie freitags von 15 bis 17 Uhr können hier die Stoffe abgeholt sowie die fertig genähten Masken wieder abgegeben werden.

Mit diesen zusätzlichen Exemplaren werden nach den Mitarbeitern der Einrichtungen nun auch die Senioren der Altenheime, die von den Pflegediensten betreuten Personen sowie die älteren Bürger ausgestattet. Im Seniorenprogramm, das die Stadt Amberg auf Initiative von Oberbürgermeister Michael Cerny in diesen Tagen startet, erhalten Zug um Zug Senioren in der Stadt Amberg eine Maske. In Briefsendungen, in denen unter anderem auch eine Pflegeanleitung sowie ein Flyer zum Einkaufsservice enthalten sind, werden sie über die städtischen Boten sowie über ehrenamtliche Helfer verteilt. Die nach Altersgruppen gestaffelte Aktion beginnt zunächst bei den ältesten Ambergern und wird je nach Nähfortschritt bei den Nächstälteren fortgesetzt. "Mein Wunsch ist es, auf diese Weise eine flächendeckende Versorgung aller unserer älteren Menschen zu gewährleisten", betont der Amberger Oberbürgermeister.

Ein besonderer Dank von OB Michael Cerny gilt in diesem Zusammenhang dem Koordinator der Aktion Josef Singer, der Freiwilligenagentur sowie den städtischen Mitarbeitern, die die Stoffausgabe und Annahme der fertigen Masken übernehmen. Adressaten für dieses Dankeschön sind vor allem aber auch die fleißigen Näherinnen, die bisher schon Tausende von Mund-Nasen-Masken gefertigt haben und sich auch weiterhin engagieren.

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