13.09.2018 - 17:33 Uhr
AmbergOberpfalz

Tajik Rally: Die Hälfte ist geschafft

Die Reise geht weiter für die Teilnehmer der Tajik Rally um den Amberger Studenten Moritz Termer. Eine kleine Auto-Panne hält die Freunde nicht davon ab, nun durch die kasachische Einöde zu fahren.

von Stephanie Wilcke Kontakt Profil

Vor etwa einer Woche machten die Rallye-Teilnehmer Station am Schwarzen Meer. Seither ist einiges passiert, wie die vier Kumpels um Moritz Termer telefonisch berichten. Zunächst genossen die Freunde die heißen Temperaturen, den Sonnenschein und den Sandstrand im rumänischen Konstanza am Schwarzen Meer. Dann ging es weiter in die Ukraine. Doch nach 20 Kilometern folgte der Schreck: „Der Kia verhielt sich eigenartig und wollte nicht schneller als 100 Kilometer pro Stunde laufen“, erzählt Crew-Mitglied Clemens Schmidt. Also musste der Abschleppdienst her. „Doch als das Auto in der Werkstatt war, lief der Wagen wieder ohne Probleme.“

Um in die Ukraine zu gelangen, mussten die vier eine kurze Etappe über Moldawien nehmen. „Dort sind die schlimmsten Straßen meines Lebens“, ist Clemens immer noch entsetzt. Sightseeing-Touren haben sich die Rallye-Fahrer im ukrainischen Odessa und in der Hauptstadt Kiew vorgenommen. „Am Unabhängigkeitsplatz haben wir beleuchtete Wasserfontänen zu passender Musik bewundert.“ Kiew bedeutete auch das Reiseziel eines Crewmitglieds: „Am Flughafen haben wir Dominik ins Flugzeug nach Hause gesetzt und dafür Paul eingesammelt.“

Russland stand als nächstes als Etappenziel an. „Viel Papierkram“ hielt die Truppe mit den zwei Autos auf, völlig ohne Probleme über die Grenze zu kommen. Wie groß dieses vielfältige Land Russland ist, zeigte sich: „Nach Wolgograd sind es vom Grenzübergang Sumy in der Ukraine 1000 Kilometer. Am Mittwochabend haben wir den Rest geschafft.“ Natürlich wollten die vier auch hier wissen, wo sie sich befinden. „Am Mahnmal Mutter-Heimat wird an die Schlacht von Stalingrad erinnert. Besonders beeindruckt hat uns die Ruhmeshalle. Hier brennt eine ewige Fackel zu Ehren der Soldaten, die gefallen sind. Alle Namen sind in den Wänden eingraviert.“

Am Donnerstagabend wollen die Jungs Astrachan am Kaspischen Meer erreichen, um die Grenze nach Kasachstan zu überqueren. „Dann haben wir Halbzeit: 5000 Kilometer sind wir schon gefahren.“

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