08.03.2020 - 16:50 Uhr
AmbergOberpfalz

Theater, Lego und Elefantenzahnpasta beim Tag der offenen Tür im Beruflichen Schulzentrum

Breit ist das Spektrum beim Tag der offenen Tür am Beruflichen Schulzentrum. Von Improvisationstheater, industriellem Fertigungssystem und digitalisiertem Elektrounterricht bis hin zu 3D-Messen und Platinenproduktion reicht die Palette.

Industriemechaniker haben diese Lego-Technik mit Sensorensteuerung ausgestattet. Nicht nur der kleine Mann, der den Betrieb der Anlage starten durfte, war davon angetan.
von uscProfil

In bunter Vielfalt, wie die Requisiten für die Fotobox in einem alten VW-Bus am Eingang, stellte sich am Samstag beim Tag der offenen Tür das Berufliche Schulzentrum den zahlreichen Besuchern vor. Berufsschule, FOS/BOS und die Fachschule für Mechatronik und Elektrotechnik präsentierten ein breites Bildungsangebot dieser Ausbildungsrichtungen.

Die vielen Gäste, die der Einladung zu einem Schulhausrundgang folgten, ließen sich vom Coronavirus nicht irre machen. Ganz im Gegenteil: Es war ein ständiges Kommen und Gehen, vor allem an den Stationen, an denen Lehrer und Schüler diverse Aktionen vorbereitet hatten. Da gab es Theater zum Reinschauen, absurdes Theater, das man nur durch ein kleines Fenster verfolgen konnte. 20 Schüler bestritten zu jeweils drei bis fünf Minuten das Programm, das Claudia Müller-Völkl im kleinen Show-Raum vorbereitet hatte.

Nicht weit davon entfernt, am medizinischen Trainingszentrum, stellte sich der neue Gesundheitszweig der FOS vor, der heuer erstmals zum Abitur antritt. An einer Carrera-Bahn werkeln die Schüler schon seit 2013, sprich am Betrieb der Rennbahn mit modernster Steuerungstechnik, für die die örtliche Firma Siemens Komponenten lieferte. Das Kind im Manne erwachte beim weiteren Rundgang durch die weitläufige Schulanlage erneut im Raum der Industriemechaniker, die dort spielerisch mit Robotik umzugehen lernen. Da stand eigentlich nur das Gerüst von Lego-Technik, die die Schüler unter Anleitung von Michael Kaulbach, Abteilungsleiter Metall an der Berufsschule, mit aufwendiger Sensorensteuerung aufpeppten.

Zum breiten Angebot des Schulzentrums gehört auch die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten. Unter Einleitung von Jutta Streher durften sich Mutige an einem künstlichen Unterarm am Blutabnehmen üben. Und die Chemiker von FOS/BOS überraschten die Besucher mit der Herstellung einer eigentlich unnützen Elefantenzahnpasta. Es machte aber Eindruck, wie durch Zugabe diverser Ingredienzien gelblicher Schaum aus dem Versuchsgefäß quoll. Dieser ließ sich mit etwas Geduld auch entzünden. Die erwähnten Stationen stehen exemplarisch für die vielen Aktionen an diesem Tag der offenen Tür.

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