17.02.2020 - 10:34 Uhr
AmbergOberpfalz

Unerwartetes Stechen beim Landkreis-Vorlesewettbewerb

Wer ist der beste Vorleser im Land? Um die Antwort herauszufinden muss erst einmal auf Landkreis-Ebene gelauscht werden. So wie im König-Ruprecht-Saal in Amberg. Überzeugt hat hier Jakob Beck von der Realschule des Zweckverbands Auerbach.

Organisiert wurde der Vorlesewettbewerb von Daniela Ludwig (rechts) und Senta Mitterer (Zweite von links), die Geschäftsführerinnen des Kreisjugendrings. Mit im Bild Sieger Jakob Beck (Achter von links) mit allen Teilnehmern und der Jury.
von Angela LöslProfil

Der Vorlesewettbewerb für den Landkreis Amberg-Sulzbach war wieder eine spannende Sache. Elf Schüler der sechsten Jahrgangsstufe haben sich um den Titel des besten Vorlesers bemüht. Sie alle sind bereits Sieger ihrer schuleigenen Vorlesewettbewerbe, und trugen souverän ihre gewählten Texte vor.

Vertreten waren Geschichten aus Büchern, die von Stiefvätern und Delphinen erzählten, aber auch ein Mord tauchte in einem Fall auf.

Dann kam der Einsatz der Jury. Entschieden haben Landrat Richard Reisinger, Lehrerin Carina Süß, Buchhändlerin Hannelore Dorner, Luise Eckert, die Leiterin der Stadtbibliothek in Sulzbach-Rosenberg, und Patricia Preuß, die Programmleiterin des Literaturhauses Oberpfalz.

In der zweiten Runde durften sechs Kinder einen ihnen unbekannten Text vortragen. Dieser Fremdtext, „Das Labyrinth des Fauns“ von Cornelia Funke, war gespickt mit Stolperfallen und ließ manch einen Wettbewerber im Lesefluss stocken. Trotzdem war der Sieger nach dieser schweren Runde noch nicht entlarvt und es kam zu einem Stechen. Gewonnen hat schließlich Jakob Beck von der Realschule des Zweckverbands Auerbach, er hatte zu Beginn aus der Schullektüre „Das Amulett des Pharaos“ vorgelesen. Er darf nun den gesamten Landkreis im Bezirksentscheid vertreten. Allen Schülern wurden eine Teilnehmerurkunde und ein Buchgeschenk überreicht.

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