Auslöser des Geschehens war ein 80-jähriger Amberger, der am Samstag gegen 10.15 Uhr mit seinem Mercedes Kombi von der Blößnerstraße in Richtung der Katharinenfriedhofstraße unterwegs war. Kurz vor der Einmündung in die Katharinenfriedhofstraße bremste der Mann laut Pressebericht der Polizei, rutschte jedoch vom Bremspedal und geriet auf das Gaspedal.
Dadurch schoss das Auto über die Katharinenfriedhofstraße sowie den jenseits davon liegenden Fuß- und Radweg. Der Mercedes krachte dabei gegen zwei Telefonverteilerkästen von unterschiedlichen Telefonanbietern und kam erst zum Stehen, nachdem er in den Holzzaun des Katharinenfriedhofs gekracht war.
Der 80-jährige Fahrer blieb unverletzt. Der Mercedes dürfte ein wirtschaftlicher Totalschaden sein, den die Polizei auf 7000 Euro beziffert. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit. Ein ortsansässiges Unternehmen barg ihn von der Unfallstelle. Den Schaden am Feld des Holzzauns schätzt die Polizei auf 1000 Euro.
Da die beiden Verteilerkästen durch den Aufprall demoliert wurden, befürchteten die Polizeibeamten, die den Unfall aufnahmen, Auswirkungen auf die Nachbarschaft. Sie gingen deshalb mehrere Häuser im angrenzenden Wohnviertel ab, klingelten und fragten die Bewohner, ob sie etwas bemerkt hätten. Das erste Ergebnis lautete zunächst: "Es war weder ein Strom- noch ein Telefonausfall festzustellen." Doch zog die Polizei sicherheitshalber auch den Notdienst des Telefonanbieters hinzu.
Am Abend teilte er der Einsatzzentrale laut Pressebericht mit, dass die Beschädigung der beiden Verteilerkästen zu einer sogenannten "Großraumstörung" geführt hatte. Folge: "Bei circa 100 Haushalten im Bereich des Stadtviertels waren vorübergehend die Telefon- und Internetanschlüsse gestört." Bis zum Abend war das aber behoben.
Die Höhe des an beiden Verteilerkästen entstandenen Schadens konnte die Polizei zunächst nicht beziffern. "Er dürfte sich jedoch auf mehrere Tausend Euro belaufen."













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