Am Freitagmittag, 11. Januar, melden sich mehrere Zeugen auf der Dienststelle. Ihnen kommen die Anrufe zuhause komisch vor. Eine Frauenstimme hat sich als Angehörige der Kriminalpolizei ausgegeben. Sie sei bei den Gesprächen überzeugend aufgetreten und habe versucht, Informationen zu den persönlichen, insbesondere den wirtschaftlichen Verhältnissen zu gewinnen, heißt es im Polizeibericht. Die Kriminellen rufen aktuell bevorzugt Frauen mit dem Vornamen Maria an. Zu Vermögensschäden ist es bislang nicht gekommen.
Die Polizei bittet alle Bürger, insbesondere ältere Angehörige, über die kriminellen Machenschaften zu informieren. Personen, die solche Anrufe erhalten, seien aufgefordert, sich umgehend mit der „richtigen Polizei“ oder mit Menschen ihres Vertrauens in Verbindung zu setzen, heißt es in der Mitteilung. "Insbesondere wenn Zeitdruck erzeugt wird oder um Geheimhaltung gebeten wird, ist besondere Vorsicht geboten."
Die Polizei empfiehlt: "Geben Sie in keinem Fall telefonisch Auskünfte zu ihren wirtschaftlichen Verhältnissen oder Sicherungseinrichtungen an ihrem Haus."













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