01.07.2020 - 11:01 Uhr
AmbergOberpfalz

Webinar: So bekommen Kreative Kulturförderung der EU

Die Stadt Amberg und der "Creative Europe Desk Kultur" bieten am Freitag, 10. Juli, von 14 bis 17 Uhr ein Webinar zur EU-Kulturförderung an.

Wie kommen Kreative an Kulturförderung der Europäischen Union? Dazu wird jetzt ein Webinar angeboten.
von Externer BeitragProfil

Das Webinar zur Kulturförderung ist laut einer Presseinfo der Stadt Amberg Teil des EU-geförderten Projekts "StimulART". Ambergs Kulturreferent Fabian Kern betont: „Nachdem aufgrund der Corona-Krise ein persönliches Seminar zur EU-Kulturförderung in Amberg abgesagt werden musste, freuen wir uns, dass nun ein Online-Seminar zu diesem Thema stattfindet. Wer an dem Webinar teilnimmt, kann sich beispielsweise umfassend über die Finanzierung von Kulturprojekten informieren. Dies ist insbesondere in diesen schwierigen Zeiten sehr wichtig und unseren Kolleginnen vom ,CED Kultur‘ in Bonn zu verdanken, die ein geeignetes Konzept für ein Online-Seminar entwickelt haben.“

Unterstützung für Kreative

Man wolle mit diesem Webinar lokale Kreativtätige dabei unterstützen, ihr Wissen um den Zugang zur EU-Förderung für ihre Kultur- und Kreativprojekte zu erweitern, erklärt Kern. Dies wiederum trage zum Ziel des "StimulART"-Projekts bei, die Kultur- und Kreativwirtschaft zu fördern und den im Kreativbereich tätigen Unternehmen bei ihrer Geschäftsentwicklung zur Seite zu stehen.

Zuschüsse für Innovatives

Lea Stöver, die Leiterin des "Creative Europe Desk Kultur", erklärt: „Im Vortragsteil gehen wir auf das Teilprogramm ,Kultur‘ ein, das explizit den Kultur- und Kreativsektor in Europa unterstützt. Im Fokus steht dabei der Förderbereich Europäische Kooperationsprojekte, der innovative, zwischen europäischen Kultureinrichtungen geschlossene Maßnahmen bezuschusst.“ Zudem präsentiere man die Programmschwerpunkte/Förderbereiche und einen Ausblick auf die neue Förderperiode ab 2021. Ebenso gebe es Tipps und Hinweise aus der langjährigen Beratungspraxis des "CED Kultur", der nationalen Kontaktstelle für Kulturförderung in der Europäischen Union.

Anmeldungen zum Webinar sind bis Dienstag, 7. Juli, per E-Mail möglich (stimulart[at]amberg[dot]de). Die Teilnahme ist kostenlos. Nach der Anmeldung wird den Teilnehmern der Link zur virtuellen Projektwerkstatt zugesandt. Zur Teilnahme benötigt man lediglich ein Endgerät mit einer stabilen Internetverbindung und ein Mikrophon. Idealerweise gehört auch eine Webcam zur Ausstattung.

Hintergrund:

CED Kultur

  • Der "CED Kultur" ist die nationale Kontaktstelle für die EU-Kulturförderung und offiziell von der Europäischen Kommission damit beauftragt, das Teilprogramm "Kultur" aus "kreatives Europa" in Deutschland bekannt zu machen, Kultur-Akteure über Fördermöglichkeiten zu informieren und europäische Kooperationen zu unterstützen.
  • Während der Antragsstellung bietet "CED Kultur" eine individuelle und umfassende Beratung an. Die Stelle arbeitet eng mit der Europäischen Kommission in Brüssel, den Bundes- und Landesministerien in Deutschland sowie mit europäischen Mitglieds- und Nachbarstaaten zusammen. Rechtsträger des Servicebüros ist die Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
  • Bei "StimulART" handelt es sich um ein Projekt, das von der Europäischen Union über das Programm Interreg Central Europe, Teil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EDRF), finanziert wird. Es wurde am 1. April 2019 gestartet und hat eine Laufzeit von 36 Monaten.
  • Projektpartner der Stadt Amberg sind die Stadt Jászberény (Projektleitung als Lead Partner) und Jászkerület Non-profit Ltd. in Ungarn, die Gemeinde Kamnik und das Institut für Tourismus, Sport und Kultur in Kamnik in Slowenien, die Stadt Vittorio Veneto und Bclever srls aus Italien sowie die Universität Regensburg und die Stadt Naumburg an der Saale, Deutschland.
  • Das Hauptziel von StimulART ist die Verbesserung der Kultur und Kreativwirtschaft in mittelgroßen mitteleuropäischen Städten, die Stärkung der Produktion und hochwertiger Dienstleistungen sowie die Schaffung neuer Möglichkeiten für qualifizierte Fachkräfte durch maßgeschneiderten Kapazitätsaufbau sowie durch Strategie- und Know-how-Entwicklung.
  • Weitere Infos zum Projekt bei Laura Radulescu (laura.radulescu[at]amberg[dot]de).
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