Weltpremiere im Musikomm: Zum ersten Mal präsentieren Michael Dandorfer, Leif Wiesmeth und Curtis Fink ein eigens komponiertes Lied. "Whatever" spiegelt das lässige Auftreten wider und hebt vor allem die Vielseitigkeit des Trios hervor.
Die Leidenschaft ist das, was die drei Musiker antreibt. Die Befriedigung ist, ihre Musik präsentieren zu können und dem Publikum eine schöne Zeit zu ermöglichen. Leonhard Cohen hat es getan und auch R.E.M. landete einen Hit ohne, aber bei Burst hat das Schlagzeug gar keine Bedeutung. Das Trio versucht nicht krampfhaft, ohne Schlagzeug so klingen zu wollen, als wäre eins dabei. Cover-Versionen werden umgeschrieben und neu interpretiert. Das Tempo von rubato über allegretto wird von ihrem Einfallsreichtum bestimmt. Mal übernimmt das musikalische Multitalent Leif Wiesmeth am Keyboard den fehlenden Bass oder Sänger Curtis Fink greift neben Shaker auch zum Tamburin, um den Takt anzugeben. Gleichzeitig glänzt Michael Dandorfer unter vielen anderen Techniken mit dem sogenannten Fingerstyle an der akustischen Gitarre. Er kann mit dem Instrument ausdrücken, was sich nicht in Notenschriften festhalten lässt.
Das vielseitige Repertoire lebt von sehr unterschiedlichen musikalischen Einflüssen, die von der amerikanischen Country-, Folk- und Blues-Musik über Jazz und lateinamerikanische bis hin zu spanischen Elementen reichen. Ob Van Morrisons "Moondance", Herbie Hancocks "Stitched up" oder Eric Claptons "Lay down Sally" - Burst vereint diverse Genres, ohne den ursprünglichen Klang zu verändern. Deutsch wird es mit "Unterm Strich" von Uwe Kaa, und auch der bayerische Dialekt darf nicht fehlen: "Annamierl" widmen sie allen Ex-Freundinnen, damit diese wissen, warum sie "koa Busserl ned g'kriagt hom".
Das Publikum ist begeistert und darf sich freuen: Im Januar bringen Burst ihre erste CD heraus mit selbstgeschriebenen Werken und bekannten Cover-Versionen. Wie seit über zehn Jahren - ohne Schlagzeug.













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