08.01.2020 - 14:57 Uhr
AmmerthalOberpfalz

Blaskapelle Ammerthal gibt Jahreskonzert

Das neue Jahrzehnt hat begonnen, das alte verabschiedet die Blaskapelle Ammerthal mit einem schwungvollen musikalischen Abend. Darauf versteht sich die Ammerthaler Blaskapelle ja aufs Beste.

Ehrungen (von links): Manuel Jung, Christopher Braunisch, Tommes Rute, Werner Stein (Kreisvorsitzender), Eva Wismeth, Benedikt Wismeth, Amelie Wismeth, Kristin Gräml, Gerhard Engl (Bezirksvorsitzender), Daniel Haller
von Klaus HöglProfil
(von links): Daniel Haller, Magdalena Dobmeier Dirigentin Nachwuchs, Manuel Jung Dirigent Blaskapelle

Zum 34. Mal fand das Konzert statt, da darf von einer Tradition gesprochen werden. Wieder war die Halle voll besetzt, darunter örtliche Mandatsträger, an der Spitze die beiden Bürgermeister Alexandra Sitter und Thomas Bär. Die Vertreter der Ammerthaler Vereine, die Musiker der befreundeten Blaskapellen und Musikvereine waren nebst Bevölkerung da, „um die Sporthalle zu rocken“, wie Vorsitzender Daniel Haller bei der Begrüßung sagte.Vom Nordbayerischen Musikbund gaben sich Bezirksvorsitzender Gerhard Engl, Kreisvorsitzender Werner Stein, Kreisjugendvorsitzende Karin Dotzler und Kreisdirigent Gerhard Böller die Ehre.

Einen weiten Bogen spannte die Konzertkapelle (Leitung Manuel Jung), von Swing bis Böhmische Polka („Zwei Mexikaner in Böhmen“), aber auch die „Manhattan Symphonie“ mit ihren fünf Teilen – alles herausfordernde, höchste Konzentration erfordernde Stücke. Eine abenteuerliche musikalische Reise mit „The Lion King“ sowie ein Wechselspiel zwischen Ballade, Oper oder Hard-Rock präsentierten die Ammerthaler Musiker ihrem Publikum.

Die Nachwuchskapelle offenbarte mit „Beauty an the Beast“ und „Let it go“ viel Harmonie. Auch ihr Repertoire ist groß. Dirigentin Magdalena Dobmeier wagte sich mit ihren jungen Protagonisten auch an diffizile Themen („Skyfall“) . Der Marsch „Trocadero“ stand im krassen Gegensatz zum „Aschauer Tenorhorndlandler“. Die Solostimmen spielten Christopher Braunisch und Josef Ruidisch, beide ausgezeichnete 1a-Tenorhornspieler. Auch „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ interpretierte die Blaskapelle, ohne Gesang zwar, aber mit Ludmilla Portnova am E-Piano, Andrea Kellner auf der Sopranino und Kerstin Müller mit der Blockflöte. Ein fulminanter Abschluss des Konzerts – das ging im proppenvollen Saal natürlich nicht ohne Zugabe ab: Konzert- und Nachwuchskapelle entließen das Publikum mit „Little Drummer Boy“ ins neue Jahr. Und mit dem Versprechen, dass es 2020 die 35. Auflage des Konzerts geben wird.

Im April, erinnerte Daniel Haller anschließend, gab es in Forchheim einen 1. Platz mit Auszeichnung im Wertungsspiel, im Oktober startete die Bläserklasse und im November wurde der Blaskapelle die Verleihung des begehrten Junior Awards zuteil. Der Jahresabschluss war der ideale Zeitpunkt, die Auszeichnung für gute Jugendarbeit zu überreichen:

Musikerleistungsprüfung D 1: Jessica Zimmer, Amelie Haller und Ann-Kathrin Haller

10 Jahre aktiv: Tommes Rute, Kristin Gräml, Eva Wismeth, Benedikt Wismeth und Amelie Wismeth

30 Jahre aktiv: Daniel Haller

15 Jahre ehrenamtliches Wirken: Christopher Braunisch

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