13.01.2020 - 15:22 Uhr
AmmerthalOberpfalz

CSU Ammerthal nominiert ihre Gemeinderatskandidaten

28 Kandidaten umfasst die Liste, mit der die CSU Ammerthal in die Gemeinderatswahl geht. Bei der Versammlung steckt der Ortsverband sein Wahlprogramm ab.

28 Kandidaten stehen auf der Liste des CSU-Ortsverbands für die Gemeinderatswahl, hier mit Bürgermeisterkandidat Anton Peter (Vierter von rechts), Ortsvorsitzendem Robert Weiß (daneben) sowie CSU-Kreisvorsitzendem Harald Schwartz (hinten links).
von Autor OEProfil

Bei der Ortshauptversammlung im Gasthof Erras in Fichtenhof wurden alle Bewerber und auch die drei Ersatzkandidaten Josef Lehmeier, Joachim Ströhl und Michael Springer einstimmig nominiert. Die CSU sei bestens aufgestellt, versicherte Ortsvorsitzender Robert Weiß. Bewerber aus allen Gemeindeteilen, Alters- und Berufsgruppen seien auf der Liste vertreten. Bei den Frauen seien vier Kandidatinnen deutlich unter 30 Jahre alt.

Ein ganz wichtiges Anliegen sei der Anschluss ans Glasfaserkabelnet, sagte Weiß. Die Nachbarortschaften seien bereits versorgt, in Ammerthal müsse das so schnell wie möglich und unter Einbeziehung aller Beteiligten geschehen. Der CSU-Kandidat Anton Peter hätte das Bürgermeisteramt auch ehrenamtlich übernommen, betonte der Ortsvorsitzende. Der Beschluss der UWG- und BFA-Mehrheit für eine Hauptamtlichkeit bedeutet laut Weiß enorme Mehrkosten von rund 50 000 Euro pro Jahr. Die Bürgermeisterin habe in ihrer Amtszeit die Zahl der Verwaltungsangestellten um 57 Prozent angehoben, erhöht, monierte Weiß.

Die CSU ist laut Weiß gegen den Rathausumbau, der laut Förderantrag an die Regierung der Oberpfalz mit 2,9 Millionen Euro zu Buche schlage. Die für diesen Mittwoch vorgesehene Januar-Sitzung des Gemeinderats, bei der auch das Bürgerbegehren hätte besprochen werden sollen, habe die Bürgermeisterin auf unbestimmte Zeit verschoben - "und das ohne Angaben von Gründen". "Auf Nachfrage erhielten wir keine Antwort", informierte Weiß. Die Frist für die Vorlage im Gemeinderat ende am Montag, 20. Januar, letzter regulärer Termin für eine

Gemeinderatssitzung wäre also der 15. Januar gewesen.

Die CSU setze sich für nur eine Kindertagesstätte in Ammerthal ein, informierte Weiß. Die Diözese stimmt einer fünften Gruppe zu. Der Ausbau der Ortsverbindungsstraße Viehberg – Weiherzant sei dem Ortsverband sehr wichtig. Die Trasse sei zum einen der schnellste Weg zur Autobahn und zum anderen unbedingt notwendig, da der Grammer-Neubau in Ursensollen einen enormen Zusatzverkehr erzeuge. Als weitere Vorhaben der CSU nannte Weiß den Ausbau der Mittagsbetreuung in der Grundschule, die Wiedereinführung der Zone 30 in Ammerthal, den Ausbau des Spielplatzes im Pürschläger Tal und den Neubau eines Spielplatzes auf dem Grundstück an der Amberger Straße. Die Ammerthaler Vereine gelte es, verstärkt zu unterstützen, etwa durch die Schaffung von zusätzlichen Lagermöglichkeiten für Vereine und insbesondere die Renovierung des Proberaumes der Blaskapelle. Probleme sollten nicht mit Bescheiden und Rechnungen an die Vereine gelöst werden, sondern in Gesprächen.

Für den Kreistag bewerben sich Sarah Graf und Gerhard Schuller, teilte Weiß mit. CSU-Kreisvorsitzender Harald Schwartz dankte den Bewerbern, dass sie sich ehrenamtlich für Demokratie und Gemeinwohl einsetzen.

Bewerberinnen und Bewerber - Liste

1. Anton Peter

2. Robert Weiß

3. Magdalena Simon

4. Gerhard Schuller

5. Josef Schaller

6. Anita Knorr

7. Stefan Ehbauer

8. Michael Gurdan

9. Max Ibler

10. Hubert Englhard

11. Peter Schütz

12. Sarah Graf

13. Hans Lehmeier

14. Thomas Englhard

15. Sophie Simon

16. Markus Englhard

17. Jürgen Baumer

18. Johann Moser

19. Gerhard Erras

20. Juliane Springer

21. Johannes Weiß

22. Miriam Donhauser

23. Herbert Haller

24. Karlheinz Scheibel

25. Winfried Bogner

26. Dieter Rauch

27. Julian Kunz

28. Walter Graf

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.