Die Besucher der Dreifaltigkeitskirche auf dem Armesberg konnten zum Erntedankfest einen mit viel Liebe zum Detail erstellten Erntedankaltar bewundern. Erneut zeichneten Marga Hecht und Alois Müller aus Kulmain für den Kirchenschmuck zum Erntedanksonntag in der Wallfahrtskirche verantwortlich. Vorne und beidseits des Seitenaltars schmücken ihn Früchte dieses Erntejahres.
Getreide, Feld-, Äcker- sowie Naturerzeugnisse aus dem häuslichen Gemüse- und Obstgarten bilden in vorzüglich passender Zusammenstellung den bunten Erntealtar. Vom Apfel über Getreidesorten, Blumen bis hin zum Kürbis und Backerzeugnissen zeigt der Erntealtar die Vielfalt der diesjährigen Ernte und den Dank der Christen an den Schöpfer, der sie ermöglichte.
Auch die Kirchenbänke waren mit Gartengrün und Bändern einladend geschmückt. Ob seiner irdischen Vergänglichkeit bleibt er so lange wie möglich, längstens bis zum Ende der Gottesdienstsaison Ende Oktober, als Kunstwerk im Altarrund neben der Michaelsstatue, dem Patron der Dreifaltigkeitskirche, erhalten.
Erste Hinweise auf den Erntedankbrauch gibt es in der römischen Kirche bereits aus dem dritten Jahrhundert. In Preußen wurde 1773 erstmals ein regelmäßiger Erntedanktag eingeführt. In der katholischen Kirche gibt es weltweit keinen einheitlichen Termin. Für die Bundesrepublik legte die Deutsche Bischofskonferenz 1972 den ersten Sonntag im Oktober als Erntedanktag fest.
"Wir sagen Dank dem Schöpfer für die erhaltenen Gaben" ist der Sinn des Erntealtars.



















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