(ak) Die traditionelle Rosenkranzfeier des KAB-Kreisverbandes Kemnath zog am Montagabend bei trockenem, aber kühl-windigem Wetter viele Mitglieder und Gläubige zur Wallfahrtsstätte auf den Armesberg. Sie stand unter dem Leitgedanken des gemeinsamen Gebets und dem besonderen Schutz der Gottesmutter. Die Gläubigen waren bereits zum 18. Mal eingeladen, mit Maria und der ganzen Kirche die Lebensgeheimnisse Jesu Christi zu betrachten und zu meditieren. Den Lichterzug und die Rosenkranzfeier, zu der der Kreisvorstand eingeladen hatte, gestaltete der KAB-Ortsverband Kastl. Rund 70 Kerzen leuchteten bei der Lichterprozession. Die erstmals 1996 in Kemnath ins Leben gerufene Veranstaltung genießt großen Zuspruch. Die große Teilnehmerzahl bestätigte erneut das Interesse der Gläubigen am gemeinsamen Gebet und Gesang.
Mit dem Kirchenlied "Gegrüßet seist Du Königin" eröffneten die Teilnehmer mit den Geistlichen die Feier. "Seit Jahrhunderten bedeutet das Beten des Rosenkranzes für Gläubige, innezuhalten, zu beten und sich in die Tiefe des christlichen Glaubens zu versenken. Das Rosenkranzgebet verbindet das Lob der Gottesmutter mit einer Meditation zum Weg Jesu", erklärte stellvertretender Kreispräses Konrad Amschl. Das Rosenkranzgebet lade dazu ein, bei der Begegnung Jesu mit den Menschen zu verweilen, sein Leben, Leiden und Herrlichkeit zu betrachten. Dadurch werde der eigene Glaube vertieft. Marga Kukla und Luise Biersack trugen Gedanken vor zu christlichen Werten und zur Festigung des Glaubens. Mit einer Einkehr im Wirtshaus "Mesnerhaus" schlossen die Teilnehmer den traditionellen Rosenkranz des KAB-Kreisverbandes in gemütlicher Runde.















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