Arzberg
14.07.2019 - 17:07 Uhr

Vom Abfall zum Endprodukt

Groß war das Interesse der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Industrie (AGI) bei einem Besuch der Firma Purus Plastics in Arzberg.

Die AGI Hochfranken besuchte die Firma Purus Plastics in Arzberg. AGI-Vorstandsmitglied Rolf Brilla (Zweiter von links) freute sich über das Interesse der Mitglieder. Seniorchef Jürgen Manzei (Zehnter von rechts) und Geschäftsführerin Waltraud Zeisel (Dritte von rechts) führten durch das Unternehmen. Bild: jr
Die AGI Hochfranken besuchte die Firma Purus Plastics in Arzberg. AGI-Vorstandsmitglied Rolf Brilla (Zweiter von links) freute sich über das Interesse der Mitglieder. Seniorchef Jürgen Manzei (Zehnter von rechts) und Geschäftsführerin Waltraud Zeisel (Dritte von rechts) führten durch das Unternehmen.

Die Geschäftsführer Jürgen Manzei und Waltraud Zeisel informierten über das Unternehmen, das am 28. September mit einem Tag der offenen Tür 25-jähriges Bestehen in Arzberg feiert. "Wir als AGI kümmern uns um regionale Unternehmen", so Vorstandsmitglied Rolf Brilla und warb um neue Mitglieder.

Seniorchef Jürgen Manzei stellte das Unternehmen in Arzberg als eines der weltweit modernsten und in ihrer Art einzigartigen Kunststoff-Aufbereitungsanlagen vor - nach dem Motto, "vom Abfall zum Endprodukt". Mit 150 Mitarbeitern sei die Firma zweitgrößter Arbeitgeber in Arzberg. In den nächsten fünf Jahren sei eine weitere Expansion geplant.

Manzei sagte, dass Europa in der Lage sein müsste, eigenen Müll auch selbst zu recyclen und diesen nicht in arme Länder abzuschieben. Die Gesetzgebung sei auf dem richtigen weg, wonach Kunststoffverpackungen im eigenen Land recycelt werden müssten.

Manzei zeigte die einzelnen Prozesse in der hochmodernen Anlage auf. Hergestellt werden vor allem "Ecoraster"-Bodengitter, Paletten aus Kunststoff und "vorbegrünte Komplettsysteme". Verkauft werden die Artikel in Europa, sowie in Nordamerika, Russland, Asien und Australien. Der Vertrieb läuft über Exklusivhändler und Partner im Großhandel.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.