02.08.2018 - 12:34 Uhr
ArzbergOberpfalz

Raub vorgetäuscht

Einer Polizeistreife in Arzberg wird zunächst ein Raub gemeldet, doch schon bald ergibt sich ein völlig anderes Bild des Geschehens.

Symbolbild.
von Externer BeitragProfil

Ein 20-jähriger Asylbewerber hielt in der Nacht zum Mittwoch eine Polizeistreife an und gab an, dass er ausgeraubt worden sei. Er wies eine Kopfplatzwunde auf, die ihm angeblich mit einer Wodkaflasche beigebracht worden sei. Nach seinen Angaben wurden ihm Geld, Ausweis und Handy geraubt. Doch während man auf den alarmierten Rettungswagen wartete, kramte der Mann in seiner Tasche und zog das vermeintlich entwendete Geld und den Ausweis heraus. Später meldeten sich zwei Personen, die den Sachverhalt schnell richtigstellen konnten. Wie es im Polizeibericht heißt, habe der angeblich Überfallene wohl eine Frau angemacht und sie aufgefordert, mit zu ihm zu kommen. Nach deren Weigerung soll es zu einem Gerangel gekommen sei, in das sich auch der Freund der Dame einmischt habe. Dabei wurden künstliche Fingernägel sowie ein Lederarmband beschädigt. Woher der 20-Jährige die Platzwunde am Kopf hatte, muss noch ermittelt werden. Sein Mobiltelefon konnte jedenfalls wieder aufgefunden werden. Alle Beteiligten standen laut Polizei deutlich unter Alkoholeinfluss.

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