Auerbach
18.07.2018 - 18:14 Uhr

Im Dschungel und bei Pfiffikus

Ein zweites Mal füllen sich Turnhalle und Tribüne in der Helmut-Ott-Halle beim Mit-Mach-Konzert von Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme. Die beiden Pädagogen und Macher deutscher Kinderlieder bringen Kinder samt Eltern in Bewegung.

Mit dem Bulldog in den Dschungel - Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme machen's möglich. sck
Mit dem Bulldog in den Dschungel - Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme machen's möglich.

(sck) Schneider und Wagner begannen im Alter von gut 20 Jahren mit ihren Auftritten, damals als Mitglieder von Donikkl und Weißwürschtl. Mittlerweile sind sie Anfang 40 und machen seit fünf Jahren ihr eigenes Programm.

Weihnachten 2013 veröffentlichten sie als Rodscha und Tom ihr erstes Album "Affen tanzen - Mitmachlieder". Sie legten volle Kanne los, bezogen sofort die ganze Familie der Kinder mit ein und nahmen sie mit auf die Fantasiereise in den Dschungel. Ihre Bewegungslieder stellten die exotischen Urwaldtiere wie Elefant, Krokodil, Affe und Schlange in den Mittelpunkt. Die Bewegungsmuster der Tiere nutzten sie, um alle zum Mitmachen zu animieren. Da versuchten alle auf einem Bein zu stehen oder klopften sich zur Imitation der Affen heftig mit den Fäusten auf die Brust.

In die Fantasiewelt

So wurden interkulturelles Lernen ebenso wie die ganzheitliche Entwicklung der Kinder angesprochen. Aus pädagogischer Sicht lassen sich durch Bewegung, Tanz und Gesang auf diese Art Selbstvertrauen, Sprachkompetenz, Körperwahrnehmung ebenso wie Fantasie, Kreativität und Koordination fördern.

Jung und Alt hatten viel Spaß bei Liedern und Rhythmen von Rodscha und Tom, bei Reggae, Salsa, Rock und lateinamerikanischen Weisen. Nach einer Stunde Bewegungs- und Mitmachliedern gabs eine Pause zum Verschnaufen, bevor man mit einer weiteren Runde erneut miteinander in die Fantasiewelt des Dschungels eintauchte.

Ein weiterer Schwerpunkt an diesem Tag war jedoch die Besichtigung der Kindertagesstätte "Pfiffikus" mit Platz für 70 bis 80 Kinder vom ersten bis zum neunten Lebensjahr. Das ergibt vier Kiga- und eine Kleinkindgruppen mit Schlafraum, Wickel- und Nassraum. Kita-Leiterin Annemarie Förster ist vor allem glücklich, dass die Generalsanierung überstanden ist. Gerne sprach sie über die Neuerungen, die viele Vorzüge bieten. Angenehm warme Füße auch im Winter beschert die Fußbodenheizung. Hatte man vorher einen Boiler in der Küche, so genießt man jetzt in jedem Raum fließendes Warmwasser. Bodentiefe Fenster bringen viel Helligkeit in die Räume und Jalousien bieten Schutz vor der prallen Sonne.

Etwa 50 Quadratmeter

Der städtische Kindergarten präsentierte sich mit seinen Gruppen, die je ein Zimmer mit etwa 50 Quadratmetern und einen Intensivraum umfassen. Da trennt man leicht mal ein paar Kinder der Vorschule von den jüngeren. Stolz ist man auf die Köchin mit Küche, das Restaurant im Keller und die Kleinküchen in jeder Gruppe.

Das Restaurant bot am Tag der offenen Tür Platz für die große Tombola mit mehreren Hundert Preisen. Ganz toll auch die Außenanlagen mit dem Spielgerät. Eine Torwand durfte nicht fehlen.

Begegnung mit den Affen SCK, Autor [sck]
Begegnung mit den Affen
Wickelraum sck
Wickelraum
Kleinküche im Zimmer sck
Kleinküche im Zimmer
Aussenanlagen sck
Aussenanlagen
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