(exb) Wie Erzbischof Ludwig Schick bereits bei der Wallfahrt 2005 in Pegnitz betonte, kann Ökumene nicht gemacht werden, sie muss gelebt werden. So sind am Sonntag, 17. Juni, bei der ökumenischen Wallfahrt evangelische und katholische Christen wieder nach Pegnitz eingeladen, im christlichen Geist verbunden, Zeugnis für ihren Glauben und eine lebendige Kirche abzulegen. Um 13.30 Uhr starten die verschiedenen Prozessionszüge.
Der Tross mit den Gläubigen aus den katholischen Pfarreien Büchenbach, Pegnitz, Trockau und Troschenreuth und den evangelischen Pfarreien Pegnitz und Lindenhardt trifft sich am Brigittenheim und zieht ohne Zwischenstation zur Herz-Jesu-Kirche. Der zweite Zug mit den Teilnehmern aus den katholischen Pfarreien Elbersberg, Hohenmirsberg, Kirchenbirkig und Pottenstein und den evangelischen Pfarreien Betzenstein/Hüll, Bronn, Plech und Pottenstein versammelt sich am ökumenischen Lindenbaum am Wiesweiher Von dort geht der Weg zur Marienkirche, weiter zur St.-Bartholomäus-Kirche mit Ziel Herz-Jesu-Kirche.
Der dritte Zug mit katholischen Gläubigen aus den Pfarreien Auerbach, Creußen, Gunzendorf, Michelfeld, Neuzirkendorf und Thurndorf und den evangelischen aus Auerbach, Birk, Creußen und Schnabelwaid findet am Erweinstollen zusammen und zieht von der Jugendbergmannskapelle Pegnitz angeführt, und von den Bergknappen begleitet, zur Herz-Jesu-Kirche.
Zum gemeinsamen Gottesdienst um 14.30 Uhr werden neben den beiden Dekanen Pater Marek Flasinski und Gerhard Schoenauer sowie Geistlichen aus beiden Dekanaten auch Regionaldekan Domkapitular Josef Zerndl und Domkapitular Professor Wolfgang Klausnitzer, Leiter des Ökumenereferates im Erzbistum Bamberg, erwartet. Klausnitzer ist einer der bedeutendsten Wissenschaftler in Deutschland auf dem Gebiet der Ökumene. Er wird im Gottesdienst die Predigt übernehmen.
Die musikalische Gestaltung übernehmen die Posaunenchöre des evangelischen Dekanats sowie der Kinderchor Pegnitz. Die Kollekte geht zu gleichen Teilen an Diakonie und Caritas vor Ort. Hinterher schließt sich ein Fest der Begegnung an, zu dem alle eingeladen sind.
Parkmöglichkeiten sind wie folgt vorgesehen: Zug 1 am Lidl-Parkplatz, Zug 2 Parkplatz am Wiesweiher, Zug 3 KSB-Parkplatz. Die Pfarrei Pegnitz stellt Shuttlebusse bereit, um die Fahrer zurück zu den genannten Parkplätzen zu bringen.


















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