Auerbach
Update 02.09.2018 - 15:55 Uhr

Panzerglas verhindert Raub aus Juweliergeschäft

Hier ein Vorschlaghammer, dort eine Panzerglasscheibe, die nicht nachgibt, sowie Zeugen, die hellhörig werden. Zum Schluss scheitert der ungewöhnliche Einbruchsversuch bei einem Auerbacher Juwelier.

Selbst nach drei Schlägen mit einem Vorschlaghammer gibt die Panzerglasscheibe nicht komplett nach, sondern splittert nur teilweise und lässt den Täter nicht an den Schmuck in der Auslage gelangen. Den Schaden an der Scheibe schätzt die Auerbacher Polizei auf rund 5000 Euro. Bild: Markus Müller
Selbst nach drei Schlägen mit einem Vorschlaghammer gibt die Panzerglasscheibe nicht komplett nach, sondern splittert nur teilweise und lässt den Täter nicht an den Schmuck in der Auslage gelangen. Den Schaden an der Scheibe schätzt die Auerbacher Polizei auf rund 5000 Euro.

(ll) Es war am Sonntag gegen 3.50 Uhr, als laut Pressebericht der Polizeiinspektion Auerbach ein unbekannter Täter an die Auslagen eines Juweliergeschäfts in der Stadt zu kommen versuchte. Er schlug dazu dreimal - vermutlich mit einen Vorschlaghammer - gegen die Panzerglasscheibe. Die Scheibe wurde dadurch zwar beschädigt, doch gelangte der Täter nicht an den ausgestellten Schmuck. Den Schaden an der Scheibe schätzt die Polizei auf rund 5000 Euro.

Aufgrund einer Zeugenaussage kann die Tatzeit auf 3.50 Uhr festgelegt werden. "Offensichtlich wurde der Täter gestört und ließ von weiteren Schlägen gegen die Scheibe ab", schreibt die Polizei zum Ablauf des Einbruchsversuchs. Da bekannt ist, dass sich zur Tatzeit vier männliche Jugendliche am Unteren Markt befanden und dass zwei Fahrradfahrer am Tatort vorbeifuhren, hoffen die Ermittler der PI auf weitere Zeugenaussagen. Wer Informationen rund um das Tatgeschehen liefern kann, wird gebeten, sich unter 09643/92 04-0 bei der Polizeiinspektion Auerbach zu melden.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.