11.07.2019 - 12:23 Uhr
AuerbachOberpfalz

Realschule Auerbach hat "Titel redlich verdient"

Der Kreis der Energieschulen im Landkreis Amberg-Sulzbach wächst auf zehn Mitglieder an. Jetzt ist dort auch Auerbach vertreten.

Als zehnte Schule nimmt die Realschule Auerbach das Zertifikat „Energieschule im Landkreis Amberg-Sulzbach“ entgegen. Stolz auf die Auszeichnung sind mit den Schülern (von links) Landrat Richard Reisinger, Schulleiterin S. Lioba Endres und Kerstin Rittsteiger, die Energiebeauftragte der Realschule. Mit im Bild der ZEN-Vorsitzende und Bürgermeister der Marktgemeinde Hohenburg, Florian Junkes, sowie Projektleiter Manfred Klemm (rechts).
von Autor CSProfil

"Die Schule hat sich den Titel redlich verdient", stellte Manfred Klemm, Projektleiter des Agenda 21-Beirats im Landkreis, bei der Übergabe des Zertifikats fest. Er erkenne das Bemühen, jungen Leuten Wissen und Können für die Energiewende und den Klimaschutz zu vermitteln.

Die derzeitige Lage verspreche nichts Gutes: "Vielleicht gelingt es Greta Thunberg und der Fridays for Future-Bewegung, quasi im letzten Moment Politik, Wirtschaft und Industrie zu den richtigen Schritten zu bewegen", erhoffte sich Klemm.

Die Schule hatte sich vor drei Jahren für die Teilnahme an diesem Projekt entschieden. Seitdem rege insbesondere Studienrätin Kerstin Richtsteiger als Energiebeauftragte ihre Kollegen, aber auch die Schüler, Sekretärinnen und Putzfrauen zum bewussten Umgang mit Energie an. So gebe es inzwischen Energiedetektive in jeder Klasse. Schulleiterin Schwester Lioba motivierte die Schüler, den Weg weiter zu gehen: "Wir können nur den Anstoß geben. Machen müsst ihr es - jetzt!"

Um die Energiewende und den Klimaschutz in den Schulen des Landkreises Amberg-Sulzbach voranzubringen, engagiert sich der ehemalige Lehrer Manfred Klemm ehrenamtlich. Parallel zum Projekt "Zenioren", das bei Senioren vorhandenes Know-how aktivieren soll, macht er sich seit 2012 für die Energieschule stark. Mit der Auerbacher Realschule gibt es aktuell zehn Träger des Zertifikats; weitere sieben Schulen befinden sich im Prozess. Klemms Ziel ist es, sämtliche Grund- und Mittelschulen wie auch die weiterführenden Schulen für das Projekt zu gewinnen.

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