26.05.2019 - 11:02 Uhr
AuerbachOberpfalz

Stadtgarde mit Session voll zufrieden

Mit dem Ruf als eine der besten unter den närrischen Gesellschaften im Umkreis kann die Stadtgarde Auerbach einer gesicherten Zukunft entgegen sehen. Dies auch unter neuer Führung.

Martin Steiner (Zweiter von links) wurde als neuer Vorsitzender der FG Stadtgarde für die nächsten drei Jahre an die Spitze gewählt. Links sein Stellvertreter Thorsten Eckert, Präsident Daniel Schuster und Vize Stefan Gitter (rechts).
von Autor CSProfil

Im Rückblick berichtete Vorsitzender Klaus Wagner einmal mehr von einer erfolgreichen und gelungenen Session. Er stand nach zwölf Jahren an der Spitze für das Amt nicht mehr zur Verfügung, wird sich aber bei der Faschingsgesellschaft mit ihren 333 Mitgliedern weiterhin als Ordenskanzler einbringen, hieß es. Als neues Vorstandsduo erhielten Martin Steiner und der bisherige Stellvertreter Thorsten Eckert die Zustimmung.

Den Auftakt zur 53. Saison gab die Vorstellung des Prinzenpaares am 11.11. mit einem Novum: mit den Auerbacher Tollitäten Nina I. und Gerald I. sowie dem Kinderprinzenpaar Svenja und Elias konnten auch die närrischen Regenten aus Michelfeld ihr närrisches Amt antreten. Für Nachwuchspräsidentin Christina Wagner war die Präsentation ihrer Schützlinge zugleich der erste und letzte Auftritt. Sie wird sich künftig als eine der Trainerinnen um die Jugendgarde kümmern. In ihre Fußstapfen treten die bisherige Vizepräsidentin Isa Gnan und als deren Nachfolgerin Johanna Schuster.

Noch vor der Inthronisierung bei der ersten Prunksitzung repräsentierten die Auerbacher Hoheiten beim Prinzentreffen in Steinwiesen die Faschingsgesellschaft und ihre Stadt. Drei komplett ausverkaufte Prunksitzungen lieferten den besten Beweis für den Veranstalter, „dass man angekommen ist beim Publikum“, resümierte Klaus Wagner bei seinem Rückblick. Nach dem Run auf die Nachwuchssitzung, die Karten waren innerhalb weniger Tage vergriffen, fiel kurzerhand die Entscheidung für eine zweite Aufführung. Mit Blumen verabschiedete der Vorsitzende Vanessa Albert, Michelle Schwarz und Mandy Schmidt als Trainerinnen. Auf das Trainerkarussell springen neu auf: Antonia Küffner, Tatjana Kustner, Christina Wagner, Eva-Maria Schübel und Madlen Kustner. Auch in der kommenden Session werden unter den Fittichen von Franziska Neuner, Julia Schnödt und Nadine Hetz wieder drei Tanzmariechen zur Verfügung stehen.

Daniel Schuster, alter und neuer Präsident, blickte bei der Hauptversammlung im Café Postillion auf eine wunderbare Saison mit einem bunten Programm zurück. Die Prunksitzungen konnte er in jeder Hinsicht als großen Erfolg abhaken. Ihm mache es nach wie vor Spaß, versicherte Schuster und appellierte zugleich an alle, wie bisher an einem Strang zu ziehen. „Anstrengend, aber Klasse“, so blieb der Gaudiwurm 2018 in Erinnerung. Tränen vor Lachen trieb passagenweise Schatzmeister Richard („Richie“) Held bei seinem Kassenbericht in die Augen der 42 anwesenden Mitglieder. Anstelle nüchterner Zahlen lieferte er eine bühnenreife Nummer mit seinem Einstieg in die Welt der Gedenk- und Aktionstage. Zur aktuellen finanziellen Situation verriet er, noch beschäftigt ihn derzeit die Vorbereitung für den Jahresabschluss 2017 für das Finanzamt, zumindest so viel: die Rechnungen konnten bezahlt werden.

Das Ergebnis der Neuwahl: 1. Vorsitzender Martin Steiner, 2. Vorsitzender Thorsten Eckert, Sitzungspräsident Daniel Schuster, Vizepräsident Stefan Gitter, Schatzmeister Richard Held, Schriftführerin Claudia Diertl-Kroher, Organisationsleiter Florian Himmelhuber, Gardetanzbeauftragte Mandy Schmidt, Michelle Schwarz, Jugendleiterin Susanne Wagner, Elferratbeauftragter Werner Stauber, Ordenskanzler Klaus Wagner, Beisitzer Fritz Gnan, Vorsitzende der Sparte Tanzsport Franziska Neuner, Leiter Technik Johannes Müller, Kassenprüfer Robert Schmid und Hans Kormann. Die neue Vorstandschaft sieht sich vor die Entscheidung wegen der Anschaffung neuer Kostüme für alle Tanzgruppen gestellt, um alle Tänzerinnen einheitlich ausstatten zu können. „Es werden immer mehr“, so Vorsitzender Martin Steiner. Alleine 50 Lollis waren in der letzten Saison einzukleiden, dazu 33 Tänzerinnen und ein Tänzer.

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